Danko Boskovic, wie haben Sie das Match gegen die alten Kollegen aus Kaiserslautern gesehen?

Nachgefragt bei RWE-Stürmer Danko Boskovic

cb
20. Januar 2007, 19:05 Uhr

Danko Boskovic, wie haben Sie das Match gegen die alten Kollegen aus Kaiserslautern gesehen?

Danko Boskovic, wie haben Sie das Match gegen die alten Kollegen aus Kaiserslautern gesehen?

Es war klar, für uns geht es nur über den Kampf. Auf beiden Seiten gab es ziemlich wenig Chancen, es ging fast alles im Mittelfeld ab, jeder war eng bei seinem Mann.

Am Anfang dominierte Lautern spielerisch, nach dem Wechsel gab es giftigere Essener. Haben Sie das auch so erlebt?

Ja, weil wir am Ende raus richtig Reserven aufbieten können. Wir haben in der Vorbereitung klasse gearbeitet, das hat man gesehen. Jeder hat für das Team gefightet, eigene Interessen standen hinten an. So kommen wir Stück für Stück weiter.

Für die Stürmer war es ein harter Abend, oder?

Auf jeden Fall. Für Serkan und mich war es schwierig. Es hieß, einfach dagegen zu halten, mitspringen, grätschen. Auch der Coach sagte, das hat Priorität. In den kommenden Wochen wird es auch dahin gehen, dass wir wieder mehr Möglichkeiten haben.

Die Fans haben den Einsatz honoriert, auf der anderen Seite gab es aber nur einen Zähler, jetzt steht die Zahl 14 nach 18 Spieltagen.

Ich sage, wir haben einen Punkt gewonnen, darauf können wir aufbauen. Unsere Defensive stand riesig, das hat vorne angefangen. Daher bin ich zufrieden, wir sind auch auf einen sehr guten Gegner getroffen.

Sie hatten eine Gelegenheit nach einer Flanke von Pascal Bieler. Wie erinnern Sie sich daran?

Ich gehe instinktiv auf den ersten Pfosten, erwische das Ding aber leider nicht richtig.

Dann gab es die Überzahlsituation.

Oh mein Gott, da ging Serkan schnell nach vorne, ich spiele ihn an, da war er schon fast weg, das war nichts.

Jetzt stehen nur noch sieben Heimspiele an, das heißt, es muss auswärts in den übrigen neun Versuchen endlich mehr geholt werden.

Ganz klar, aber wenn wir als Team so zusammen stehen, können wir überall bestehen. Wir wissen, wir haben die Fitness, um ständig Paroli zu bieten. So werden wir das jetzt auch am nächsten Wochenende in Freiburg ordentlich hinbekommen.

Autor: cb

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