Wie lange behält der MSV Duisburg seine weiße Weste? Wenn es nach den Spielern geht, dann soll die positive Serie noch weit ausgedehnt werden.

MSV: Markus Daun - Teamplayer trotz großer Konkurrenz

tt
15. September 2006, 15:12 Uhr

Wie lange behält der MSV Duisburg seine weiße Weste? Wenn es nach den Spielern geht, dann soll die positive Serie noch weit ausgedehnt werden.

Wie lange behält der MSV Duisburg seine weiße Weste? Wenn es nach den Spielern geht, dann soll die positive Serie noch weit ausgedehnt werden. Stürmer Markus Daun: "Wir haben uns vor der Pokal-Partie in Ahlen zusammengesetzt und uns vorgenommen, so lange wie möglich ungeschlagen zu bleiben." Wie lange? Daun: "Von mir aus bis Weihnachten. Unser Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich einzusammeln, damit der Grundstein für die Rückrunde gelegt ist."

Er selbst konnte bisher noch nicht allzu viel zum Meisterschafts-Erfolg der Zebras beitragen. "In Ahlen habe ich das erste Mal in einem Pflichtspiel von Beginn an gespielt, davor standen zwei Test-Partien auf dem Programm. Die haben mich auf jeden Fall weitergebracht. Für mich sind die Fitness und die Wettkampf-Praxis ganz wichtig", erklärt der Jung-Ehemann.

Dass er am Siegtreffer gegen den Regionalligisten maßgeblich beteiligt war, freute den ehemaligen Nürnberger natürlich sehr: "Klar tut mir so ein Tor gut. Ahlens Edwin Bediako hat zwar ein bisschen mitgeholfen, aber das Ding kann man mir schon gutschreiben."
Ob seine engagierte Leistung so viel Eindruck hinterlassen hat, um ihn auch beim Kracher in Karlsruhe ins Start-Ensemble zu stecken, lässt noch nicht abschließend beantworten. Daun: "Ich freue mich nicht nur auf dieses Match, sondern auf jede einzelne Woche beim MSV. Ob ich im Wildpark dabei bin, muss der Trainer entscheiden. Wir haben mehrere gute Stürmer, wir können untereinander wechseln."

Der Blondschopf geht ins Detail: "Klemen Lavric hat seinen Job in den ersten Begegnungen vorne gut gemacht, Markus Kurth hat nach seiner Einwechslung in Ahlen geackert wie ein Schwein. Ich mache hier bestimmt kein Theater, wenn ich zwischendurch draußen bin. Das habe ich auch bei meinen ehemaligen Clubs nicht getan. Wir müssen zusammenhalten, nur so können wir unsere Ziele erreichen."

Und das nächste kurzfristige Vorhaben heißt: Karlsruhe knacken! Die Becker-Bande ist bisher noch ohne Gegentor (7:0 Treffer), hat pralle neun Punkte eingesackt. Daun: "Der KSC spielt einen Riesen-Fußball, hat viele talentierte, gute Leute im Kader. Zum Spitzenspiel wird das Stadion voll sein. Wir haben uns diese Ausgangslage zusammen mit dem KSC erarbeitet und sind heiß auf das Spiel."

Autor: tt

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