Karl Auer, Präsident des Zweitligisten 1860 München, befindet sich derzeit mit Herzbeschwerden in einer Münchner Klinik. Der

"Löwen"-Präsident Auer zur Beobachtung in Klinik

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13. März 2006, 11:57 Uhr

Karl Auer, Präsident des Zweitligisten 1860 München, befindet sich derzeit mit Herzbeschwerden in einer Münchner Klinik. Der "Löwen"-Präsident wurde bereits am Donnerstag eingeliefert und ist derzeit beschwerdefrei.

Karl Auer, Präsident des sportlich kriselnden Zweitligisten 1860 München, ist wegen Herzbeschwerden in eine Münchner Klinik eingeliefert worden. Der 58-Jährige soll laut Mitteilung des Vereins beschwerdefrei sein und zur Beobachtung in der Klinik weilen. Wie Mannschaftsarzt Dr. Willi Widenmayer betonte, steht die Einstellung des Blutdrucks und die Überprüfung der Herzfunktion in den kommenden Tagen im Fokus der Behandlung.

Auer wurde bereits am Donnerstag eingeliefert

Wie erst jetzt bekannt wurde, war Auer bereits am Donnerstagabend nach der Entlassung von Geschäftsführer Jochen Seibert ins Krankenhaus eingewiesen worden, nachdem er über Herzrasen und Kreislaufprobleme geklagt hatte. Voraussichtlich wird Auer noch ein paar Tage in der Klinik bleiben. Das Heimspiel der "Löwen" am Montagabend gegen Tabellenführer VfL Bochum verfolgte der Präsident am Fernseher.

Bei 1860 herrscht seit Wochen große Unruhe. Jüngst hatte Vize-Präsident Leonhard Roßmann seinen Rücktritt erklärt. Unmittelbar nach der Winterpause hatte sich der Verein von Trainer Reiner Maurer und Sportdirektor Roland Kneißl getrennt. Zeitgleich mit der anhaltenden sportlichen Misere wurden massive finanzielle Probleme des Klubs bekannt. Auch Auer steht seit Wochen in der Kritik.

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