Zumindest im DFB-Pokal bleibt der FCR 2001 Duisburg eine Macht. Beim VfL Wolfsburg gewannen die „Löwinnen“ im Achtelfinale deutlich mit 5:1 (2:0).

Wolfsburg - FCR 1:5

„Endlich wieder als Mannschaft funktioniert“

Desirée Kraczyk
24. Oktober 2010, 21:05 Uhr

Zumindest im DFB-Pokal bleibt der FCR 2001 Duisburg eine Macht. Beim VfL Wolfsburg gewannen die „Löwinnen“ im Achtelfinale deutlich mit 5:1 (2:0).

Die Revanche für die 2:3-Niederlage vor zwei Wochen in der Meisterschaft ist damit eindrucksvoll geglückt.

Und nachdem Inka Grings in der Champions League gegen CSHVSM Almaty sowohl im Hin- als auch im Rückspiel mit je vier Treffern erfolgreich war, setzte die FCR-Kapitänin gegen Wolfsburg noch einen drauf und erzielte sämtliche fünf Tore der Duisburgerinnen, wobei die „Wölfinnen“ sich auch noch bei Simone Laudehr für das 1:5 bedanken durften.

„Wir haben endlich mal wieder als Mannschaft funktioniert und deshalb sind auch einige Dinge gelungen, die in den letzten Woche nicht funktioniert haben“, betonte Goalgetterin Grings im Anschluss an die Partie. [infobox-right]Statistik

VfL Wolfsburg: Souza – Bunte, Smith, Omilade, Faißt – Jakabfi, Wilkens, Rantanen (46. Bock), Blässe – Hartmann (58. Wagner), M. Müller.
FCR Duisburg: Holl - Himmighofen (71. van Bonn), Kiesel, Wensing, Popp - Oster (71. Islacker), Laudehr, Maes, Knaak - Weichelt (60. Ando), Grings.
SR: Kunick (Lissa).
Tore: 0:1 Grings (11.), 0:2 Grings (38.), 0:3 Grings (50.), 0:4 Grings (57.), 0:5 Grings (74.), 1:5 Laudehr (83. Eigentor).
Gelbe Karten: Jakabfi - Holl. Zuschauer: 241.

[/infobox]Daran, dass die „Löwinnen“ auch in dieser Saison den DFB-Pokal-Sieg verteidigen wollen, ließ das Team von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg, die überraschend erstmals Stefanie Weichelt neben Grings in der Sturmspitze aufstellte, keine Zweifel.

Der Führungstreffer gelang bereits in der elften Minute. Den Freistoß von Alexandra Popp konnte Wolfsburgs Torfrau Jaime Souza nur abprallen lassen, Grings zeigte anschließend die schnellste Reaktion und lupfte den Ball über Souza hinweg ins Tor. Die Wolfsburgerinnen hingegen kamen nicht ins Spiel. Nachdem Grings in der 32. Minute noch eine hochkarätige Chance ausließ, nutzte sie wenig später einer erneuten Abpraller nach einem Torschuss von Luisa Wensing zum 2:0 (38.): die beruhigende Führung zur Pause. „Wir haben von Anfang an alles getan, was gemacht werden muss: präsent in den Zweikämpfen, kompakt in der Abwehr, laufstark – und im Angriff haben wir tolle Kombinationen gezeigt“, war Voss-Tecklenburg zufrieden.

Und die Grings-Festspiele gingen nach der Pause direkt weiter. Nach zweimaliger Vorarbeit von Turid Knaak ließ die Nationalspielerin das 3:0 und 4:0 (50./57.) folgen. Eine absolute Augenweide war derweil das 5:0 (74.). Nach Zuspiel von Popp umspielte Grings eine Gegenspielerin und zirkelt den Ball mit einer Bogenlampe aus 17 Metern zum 5:0 ins Netz.

Den Ehrentreffer der Wolfsburgerinnen besorgte schließlich Laudehr durch eine missglückte Rettungsaktion nach einem Eckstoß. Was blieb war neben der Freude über das Erreichen des Viertelfinals der Wunsch von Voss-Tecklenburg, dass „meine Mannschaft diese Leistung nun vielleicht auch des öfteren zeigt“.

Autor: Desirée Kraczyk

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