Das Finanzloch bei Rot-Weiß Erfurt ist ein Stück geschrumpft. Ein Spendenaufruf sowie 1000 verkaufte T-Shirts mit dem Aufdruck

Spenden spülen Geld ins Erfurts Kassen

16. April 2005, 12:44 Uhr

Das Finanzloch bei Rot-Weiß Erfurt ist ein Stück geschrumpft. Ein Spendenaufruf sowie 1000 verkaufte T-Shirts mit dem Aufdruck "Ich steh zu RWE" brachten bereits über 350.000 Euro zur Deckung der Lücke im Saisonetat ein.

Neue Hoffnung bei Rot-Weiß Erfurt: Der Zweitligist hat nach einem Spendenaufruf bereits mehr als 350.000 Euro zur Deckung einer Lücke im Saisonetat gesammelt. Laut Aufsichtsrats-Chef Rolf Rombach fehlen den Thüringern aufgrund von Fehlkalkulationen zu Saisonbeginn und in der Winterpause zusätzlich verpflichteter Spieler insgesamt 750.000 Euro.

"Ich steh zu RWE"

Am Rande des Heimspiels gegen Energie Cottbus (3:3) starteten die abstiegsbedrohten Thüringer den Verkauf von T-Shirts mit dem Aufdruck "Ich steh zu RWE". 1000 T-Shirts mit der Rückennummer 12 zum Preis von 12 Euro wurden unter den Fans abgesetzt.

Zu den Schulden kommen noch 3,6 Millionen Euro langfristige Verbindlichkeiten, die Erfurt mit Einsparungen im Bereich des Spielerkaders und in der Verwaltung reduzieren will.

Dworrak fällt mit Muskelfaserriss aus

Stürmer Markus Dworrak steht dem Zweitligisten derweil im kommenden Abstiegskampf nicht zur Verfügung. Der ehemalige Mainzer erlitt in der Partie gegen Cottbus einen Muskelfaserriss. Dworrak ist nach Senad Tiganj und George Koumantarakis der dritte Stürmer, der den Thüringern verletzungsbedingt fehlt.

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