Im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga kann Greuther Fürth heute Abend (18.15 Uhr) im Nachholspiel gegen Wacker Burghausen wertvolle Zähler sammeln. Zeitgleich trifft Erfurt auf Unterhaching und Karlsruhe auf RWO.

Fürth hat gegen Wacker den "Big Point" im Visier / RWO beim KSC

06. April 2005, 09:02 Uhr

Im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga kann Greuther Fürth heute Abend (18.15 Uhr) im Nachholspiel gegen Wacker Burghausen wertvolle Zähler sammeln. Zeitgleich trifft Erfurt auf Unterhaching und Karlsruhe auf RWO.

Auf dem Weg ins Fußball-Oberhaus hat die SpVgg Greuther Fürth heute Abend eine richtungsweisende Aufgabe vor der Brust. Im Nachholspiel der 2. Bundesliga gegen Wacker Burghausen können sich die drittplatzierten "Kleeblätter" Luft auf die "Möchtegern-Aufsteiger" aus München, Aachen, Aue und Frankfurt verschaffen und den Vorsprung auf vier bzw. sechs Punkte ausbauen. In den beiden anderen Mittwoch-Partien (alle 18.15 Uhr/live bei Premiere) zwischen Rot-Weiß Erfurt und SpVgg Unterhaching sowie dem Karlsruher SC und Rot-Weiß Oberhausen ist Abstiegskampf pur angesagt.

"Wir sind wieder da"

"Wir sind wieder da. Beim Blick auf die aktuelle Tabelle wird klar, dass man eben nicht zu früh aufgeben darf", jubelte Fürths Vereinspräsident Helmut Hack nach dem jüngsten 1:0-Heimsieg über den Karlsruher SC. Nach zuvor drei Niederlagen rückte seine Mannschaft plötzlich wieder auf den zum ersehnten Sprung in die Erstklassigkeit nötigen dritten Rang vor. Burghausen allerdings reist mit der Empfehlung von zuletzt drei Auswärtssiegen (4:2 in Saarbrücken, 2:1 in Essen und 1:0 in Unterhaching) ins Playmobil-Stadion und würde durch einen dreifachen Punktgewinn selbst zur Gruppe der Aufstiegskandidaten aufschließen.

Zweitliga-Aufsteiger Rot-Weiß Erfurt kämpft nach der 1:5-Schlappe in Aachen und bereits vier Punkten Rückstand auf den vom Kontrahenten Unterhaching gehaltenen ersten Nichtabstiegsplatz praktisch schon um seine letzte Chance auf den Klassenerhalt. Die abwehrschwachen Thüringer (schon 43 Gegentore) können aber auf die Harmlosigkeit des Teams von Trainer Andreas Brehme hoffen. Für den seit 296 Minuten vergeblich einem Torerfolg nachlaufenden Ex-Bundesligisten traf zuletzt Marcel Schied am 27. Februar (1:0-Heimsieg gegen Trier).

Schlusslicht RWO mit neuem Selbstbewusstsein

Wie Erfurt spielt auch das punktgleiche Schlusslicht Rot-Weiß Oberhausen im Karlsruher Wildpark um seine sprichwörtliche letzte Chance. RWO allerdings reist mit der Empfehlung eines glatten 3:0-Heimsieges über den 1. FC Saarbrücken und damit verbundenem neuen Selbstvertrauen an. Der KSC kassierte in Fürth statt Punkten nur Lob für attraktives Spiel und läuft bei einer neuerlichen Pleite Gefahr, selbst die "Rote Laterne" des Tabellenletzten zu übernehmen.

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