Der MSV Duisburg hat durch ein 0:1 gegen 1860 München die erste Heimniederlage der Saison kassiert und die Rückkehr an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga verpasst. Den Siegtreffer für die

"Zebras" verlieren gegen "Löwen" zu Hause mit 0:1

21. Februar 2005, 22:21 Uhr

Der MSV Duisburg hat durch ein 0:1 gegen 1860 München die erste Heimniederlage der Saison kassiert und die Rückkehr an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga verpasst. Den Siegtreffer für die "Löwen" erzielte Roman Tyce.

Der MSV Duisburg hat durch die erste Heimniederlage der Saison die Rückkehr an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga verpasst. Die Mannschaft von Trainer Norbert Meier verlor nach zehn Siegen und einem Unentschieden in den ersten elf Heimspielen gegen Bundesliga-Absteiger 1860 München mit 0:1 (0:0).

Somit fiel der MSV an diesem Spieltag mit 42 Punkten hinter dem 1. FC Köln (44) und der SpVgg Greuther Fürth (43) auf Platz drei zurück, hat aber weiterhin acht Zähler Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz. Die "Löwen" bauten durch den Sieg nach einem Treffer von Roman Tyce (78.) dagegen ihre Bilanz als beste Rückrunden-Elf aus und dürfen sich als Tabellensechster mit 34 Punkten sogar wieder leise Hoffnungen auf die direkte Rückkehr ins Oberhaus machen.

Vor 13.800 Zuschauern in der MSV-Arena besaßen die Gastgeber zwar mehr Spielanteile, doch die Abwehr der Münchner stand sicher. Dirk Lottner (18.), Peter van Houdt (39.) und Torjäger Abdelaziz Ahanfouf (41.) vergaben die besten Möglichkeiten vor der Pause. Nach dem Wechsel wurden die Gäste offensiver, doch konnten sie das Tor von Sven Beuckert, der den gesperrten Schlussmann Georg Koch vertrat, nur selten in Gefahr bringen.

Erstmals seit dem Skandal um Ex-Referee Robert Hoyzer kehrte Schiedsrichter Lutz Michael Fröhlich wieder auf den Platz zurück. Der Berliner hatte den Deutschen Fußball-Bund zusammen mit seinen Kollegen Manuel Gräfe, Olaf Blumenstein und Felix Zwayer über Verdachtsmomente gegen den inzwischen inhaftierten Hoyzer informiert und war seitdem nicht mehr im Einsatz gewesen. Fröhlich hatte mit der kampfbetonten Partie wenig Mühe.

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