RWO: Wacker-Bilanz positiv verändern, Lauf stoppen

18. Februar 2005, 09:58 Uhr

Nach einer Tribünenwoche durch die Ampelkarte gegen den MSV kehrt RWO-Keeper Oliver Adler in Burghausen wieder zurück in den Oberhausener Kasten. Es geht in das Stadion, wo am Karnevalssonntag 2004 der lange Absturz der "Kleeblätter" begann. 0:5 hieß es am Ende, auch Adler patzte bei einem Treffer.

Nach einer Tribünenwoche durch die Ampelkarte gegen den MSV kehrt RWO-Keeper Oliver Adler in Burghausen wieder zurück in den Oberhausener Kasten. Es geht in das Stadion, wo am Karnevalssonntag 2004 der lange Absturz der "Kleeblätter" begann. 0:5 hieß es am Ende, auch Adler patzte bei einem Treffer.
Die Vorzeichen 2005 sind klar, bei einer Niederlage wäre Burghausen fast gerettet, RWO mehr als tief im Schlamassel. Ein Vorteil: Karneval ist vorbei, die übliche Klatsche während der fünften Jahreszeit holte man sich in diesem Jahr gegen die "Zebras" ab.

"Wir sind jetzt wieder da, wo wir uns eigentlich schon rausgearbeitet hatten. Daher müssen wir in Burghausen punkten", fasst es Adler kurz und treffend vor dem Trip gen Süden zusammen. Und der Schlussmann hat auch die anderen Spieltags-Partien im Blick, wo Kellerkinder aus Cottbus und Essen, Karlsruhe und Dresden aufeinandertreffen. "Einige werden auf jeden Fall punkten, daher stehen auch wir in der Pflicht."

Besonders, da der miese Eindruck von den 90 Cottbus-Minuten ausgebügelt werden soll. Adler: "Ich habe uns nicht so schlecht gesehen. Auf so einem Platz ist es immer schwierig, nach vorne zu spielen." Trotzdem gibt der Routinier zu: "So ein Match darf man nicht verlieren." Haben sie aber, unter anderem, weil der entscheidende Konzentrationsfehler, wie so oft in den letzten Wochen, von den Oberhausenern begangen wurde. "Richtig", nickt die Nummer eins, "aber wir müssen nur die Elf sein, die am Ende über dem Strich steht. Und ich bin fest davon überzeugt, dass uns das gelingt."

Und wie soll das gelingen? "Mit der Form, mit der wir die Siege eingefahren haben. Da müssen wir schnell wieder hin kommen", gibt Adler die Devise vor. Bleibt noch der Gegner aus Burghausen. In fünf Vergleichen gab es nur einen Zähler für RWO. Und in dieser Saison konnte die Hach-Truppe auswärts auch keine Bäume ausreißen. "Dann wird es endlich Zeit, unsere Bilanz dort zu verändern", ballt Adler die Faust, "Wacker hat einen Lauf, den wir zudem stoppen wollen.

" Der Torwart optimistisch: "Wir glauben an uns, im Fußball kann sich alles innerhalb kürzester Zeit ändern." Aber auch in die negative Richtung. Sollte Oberhausen auch im tiefsten Bayern leer ausgehen, droht ein Polster von vier Zählern zu den rettenden Plätzen. Schlusswort Adler: "Damit befassen wir uns nicht, wir gehen davon aus, schon in Burghausen zu punkten."cb

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