Abwarten und Tee trinken. So könnte man die aktuelle Lage bei RWE beschreiben. Der Skandal um den mauschelnden Schiedsrichter Robert Hoyzer kollidiert beim Tagesablauf mit der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel gegen

RWE: Kölner Protest ohne Sinn!

og
03. Februar 2005, 18:28 Uhr

Abwarten und Tee trinken. So könnte man die aktuelle Lage bei RWE beschreiben. Der Skandal um den mauschelnden Schiedsrichter Robert Hoyzer kollidiert beim Tagesablauf mit der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel gegen "Namensvetter" Rot-Weiß Erfurt (Sonntag, 6.Februar, 15 Uhr).

Abwarten und Tee trinken. So könnte man die aktuelle Lage bei RWE beschreiben. Der Skandal um den mauschelnden Schiedsrichter Robert Hoyzer kollidiert beim Tagesablauf mit der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel gegen "Namensvetter" Rot-Weiß Erfurt (Sonntag, 6.Februar, 15 Uhr). Irgendwie hängt es auch zusammen, schließlich pfiff Hoyzer die 90 Minuten 2004 im Georg Melches-Stadion (0:0).
Richtig im Fokus steht allerdings die Begegnung gegen den 1.FC Köln. Felix Zwayer war Assistent an der Linie, gleichzeitig einer von vier Schiedsrichtern, die Hoyzer beim DFB outeten. Jetzt kursiert, dass Zwayer in die Gesamt-Affäre verstrickt ist. Laut Hoyzer sollte Zwayer beim Spiel RWE gegen die Domstädter bewusst "falsch winken", Hoyzer persönlich will ihn bezahlt haben. Fakt ist, das gab der DFB offiziell bekannt, dass der 1.FC gegen die Wertung des Matches (2:2) Einspruch eingelegt hat. Die 90 Minuten (und mehr) egalisierte Nationalspieler Lukas Podolski mit zwei Treffern kurz vor Abpfiff, einer war ein fragwürdiger Strafstoß. "Warten wir es ab, bis jetzt haben wir noch keine weiteren Hinweise vom Verband bekommen", zeigt sich Professor Dr. Markus Buchberger, RWE-Vorstandsmitglied, entspannt. Nüchtern betrachtet, waren eventuelle Manipulationen nicht zu Ungunsten des Teams von Trainer Huub Stevens, eine Tatsache, die auf die Fristsetzung bei einem Protest nicht ohne Einfluß bleiben wird. Ein Kölner Einspruch gegen einen Domstadt-Vorteil macht keinen Sinn.
Wichtig im Zuge der Diskussionen und inflationär kursierenden eideststattlichen Erklärungen. Diese haben nicht mehr Aussagekraft als jedes andere Blatt Papier. Erst wenn eine solche schriftlich fixierte Erklärung vor Gericht oder gegenüber einer Behörde abgegeben wird und sich der Inhalt als Unwahrheit herausstellt, wird über einen strafrechtlichen Tatbestand gesprochen. Ansonsten können Spieler, Funktionäre oder Schiris über jeglichen Aspekt philosophieren. Lügen ist so nicht strafbar.og

Autor: og

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