Viele RWO-Spiele gab es in der Hinrunde nicht, in denen man nicht wenigstens ein Mangelhaft verteilen musste. In Trier war es endlich anders.

RWO: Einzelkritik aus Trier

cb
24. Januar 2005, 16:33 Uhr

Viele RWO-Spiele gab es in der Hinrunde nicht, in denen man nicht wenigstens ein Mangelhaft verteilen musste. In Trier war es endlich anders.

Oliver Adler (3): Bei den Gegentoren ohne jede Chance, ansonsten ohne große Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Bei Flanken ganz sicher.

Thomas Cichon (3+): Eine gute Leistung in der Viererkette. Zeigte, er kann auch auf einer Linie überzeugen. Strahlte sehr viel Ruhe aus, biss am Ende angeschlagen gewohnt tapfer auf die Zähne.

Gerd Wimmer (3-): Mit einer klasse Anfangsphase. Gute Aktionen nach vorne, hinten sicher. Bei beiden Gegentoren beteiligt, besonders beim 1:2 zeigte er Abstimmungs-Probleme mit den Kollegen.

André Izepon Astorga (4+): Beim 0:1 von Maric nur Zuschauer. Kassierte früh die gelbe Karte durch ein unnötiges, böses Foul im Mittelfeld. Nach dem Wechsel stärker, allerdings wäre ihm auch Patschinski fast entwischt.

Adrian Aliaj ( 3-): Mit zu vielen leichten Ballverlusten in der eigenen Hälfte. Nach vorne einige gelungene Szenen. Toller Standard vor dem 2:2, als er den Ball mit viel Effet in den Trierer Strafraum beförderte.

David Montero (2-): Enorme Zweikampfbilanz. Degradierte Eintracht-Spielmacher Milorad Pekovic zum Statisten. Nach der Pause mit dem ständigen Versuch, sich vorne einzuschalten. So kennt man Montero.

Ralf Keidel (2): Tolle Partie im defensiven Mittelfeld. Zahlreiche gute Ecken, zudem ein unglaubliches Arbeitspensum. Erfüllte die Forderung, als Schnittstelle zwischen Abwehr und Angriff zu agieren.

Mike Rietpietsch (3-): Auf der rechten Seite nicht besonders in Aktion. Vom Aufwand her wie gewohnt lauffreudig und engagiert. Konnte sich erst nach etwa 55 Minuten öfter gegen Pelzer durchsetzen.

Salif Keita (3+): Nach dem Wechsel sehr agil, fast mit dem Treffer, scheiterte aber in letzter Sekunde am Schlussmann. Zwei tolle Assist-Szenen, als er jeweils Frommer mustergültig bediente.

Nico Frommer (4+): Ackert bis zur Erschöpfung, nur im Abschluss will es noch nicht klappen. Verpasste die dickste Chance zur Führung, als er aus drei Metern nicht einnetzen konnte. Ansonsten kann man dem Angreifer keinen Vorwurf machen.

Stijn Haeldermans (2+): Bester Mann auf dem Platz. Krönte seine Leistung mit dem Hammertor zum 1:1. An fast jeder Offensiv-Aktion beteiligt. Wie Keidel mit mehreren gefährlichen Ecken.

Autor: cb

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