RWO schafft Ausgleich in letzter Minute

22. Januar 2005, 15:00 Uhr

Durch ein Tor in der Nachspielzeit hat Alassane Ouedraogo Oberhausen einen Punkt bei Eintracht Trier gerettet. Zuvor war Trier durch Maric und Pelzer zweimal in Führung gegangen. Haeldermans schoss für RWO das 1:1.

Zweitligist Rot-Weiß Oberhausen hat die Manipulations-Vorwürfe im Laufe der Winterpause offenbar gut verkraftet. Zum Rückrunden-Start erreichten die "Kleeblätter" bei Eintracht Trier ein verdientes 2:2 (0:1) und holten damit einen wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Stijn Haeldermans (67.) und Alhassane Ouedraogo in der Nachspielzeit sorgten für das Remis der Gäste, nachdem Trier zweimal durch den von Erstligist Arminia Bielefeld gekommenen Kroaten Marijo Maric (38.) und Sebastian Pelzer (78.) in Führung gegangen war.

Vor 5500 Zuschauern waren die Platzherren gegen RWO, das zum Hinrunden-Abschluss durch das umstrittene 0:2 bei Erzgebirge Aue in die Schlagzeilen geraten war, im ersten Durchgang die tonangebende Mannschaft. Dabei hätte Maric bei seinem Pflichtspiel-Debüt schon vor seinem Treffer für die Eintracht-Führung sorgen können, vergab allerdings eine sehr gute Chance.

Nach der Pause belohnte Haeldermans durch einen erfolgreichen Distanzschuss die Bemühungen der auswärts erst einmal siegreichen Gäste um den Ausgleich. Nach Triers nochmaliger Führung sicherte der erst zehn Minuten vor dem Ende eingewechselte Ouedraogo den Oberhausenern den Punktgewinn.

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