Der nächste Versuch, den Bock in die positive Richtung umzustoßen, steht für die Oberhausener am Freitag in München an. Wenn an der altehrwürdigen Grünwalder Straße angepfiffen wird, sind die Vorzeichen klar. RWO muss punkten, um den Abstand (bereits fünf Zähler) auf den rettenden 14. Rang nicht zu groß werden zu lassen. Die Gastgeber sind ebenfalls zum Siegen verdammt, hinken sie den Wiederaufstiegs-Plänen doch meilenweit hinterher.

RWO will Zick-Zack-Kurs von 1860 nutzen

12. November 2004, 10:19 Uhr

Der nächste Versuch, den Bock in die positive Richtung umzustoßen, steht für die Oberhausener am Freitag in München an. Wenn an der altehrwürdigen Grünwalder Straße angepfiffen wird, sind die Vorzeichen klar. RWO muss punkten, um den Abstand (bereits fünf Zähler) auf den rettenden 14. Rang nicht zu groß werden zu lassen. Die Gastgeber sind ebenfalls zum Siegen verdammt, hinken sie den Wiederaufstiegs-Plänen doch meilenweit hinterher.

Der nächste Versuch, den Bock in die positive Richtung umzustoßen, steht für die Oberhausener am Freitag in München an. Wenn an der altehrwürdigen Grünwalder Straße angepfiffen wird, sind die Vorzeichen klar. RWO muss punkten, um den Abstand (bereits fünf Zähler) auf den rettenden 14. Rang nicht zu groß werden zu lassen. Die Gastgeber sind ebenfalls zum Siegen verdammt, hinken sie den Wiederaufstiegs-Plänen doch meilenweit hinterher.

Dementsprechend ist die Stimmung bei den "Löwen", wie RWO-Keeper Oliver Adler aufzeigt. "Die sind verunsichert genug. Und wir brauchen Punkte, egal ob auswärts oder zuhause. Den Anfang müssen wir bei 1860 machen." Die Situation der Elf von Coach Rudi Bommer kann sicherlich mit der Lage der Oberhausener vor der Andersen-Entlassung verglichen werden. Die Presse im München stürzt sich aktuell auf den Trainer, der weit hinter den gesteckten Zielen herläuft. "Richtig", nickt der Routinier, "da wird es auch viel Druck geben. München hat das letzte Spiel in Saarbrücken klar verloren. Wir müssen aber auf uns schauen. Sicher ist nur: Bei denen gibt es mit Sicherheit was zu holen."

Eine verunsicherte, sich im Umbruch befindliche Mannschaft, gespickt mit jungen Talenten. Eine Konstellation, die es auszunutzen gilt. "Die haben sich noch nicht richtig gefunden. Erst gewinnen sie eine Partie, dann vergeigen sie es wieder", beschreibt der Kapitän den momentanen Zick-Zack-Kurs der Gastgeber, "wir müssen es ausnutzen, dass die Konstanz fehlt."

Mut macht dem Kapitän vor allem die erste Hälfte gegen Essen: "Hier haben wir von der Ordnung her einen Schritt nach vorne gemacht. Nur nach vorne müssen wir noch mehr Durchschlags-Kraft entwickeln." Vielleicht durch die Anfeuerung von Neu-Coach Eugen Hach, der auch nach leichtesten Trainings-Treffern zur Lobhuldigung ansetzt. "Das hat Andersen auch gemacht", berichtet Adler, "dazu will ich mich kaum äußern. Wenn ich jetzt Hach so gut rede, heißt es gleich, das hätte der Andersen verkehrt gemacht."

Dafür richtet der Schlussmann seine Konzentration lieber auf den Liga-Betrieb, wo es gilt, die 40 Punktemarke zu erreichen. Nur ist die Ausgangslage in dieser Spielzeit eine völlig andere. Adler: "Die Klasse ist in diesem Jahr sehr stark geworden. So schlecht sie letztes Jahr war, so stark ist sie in dieser Saison. Wir müssen Pünktchen für Pünktchen holen, dann kommen wir da raus. Wichtig ist nur, dass irgendwann die vier vorne steht."

Ohne tagtäglich auf die Tabelle zu schauen: "Da sehe ich gar nicht mehr hin", erklärt der Routinier. Aber die Fans, die sich Mut machen, indem sie auf Tabellen der Vorjahre verweisen, in denen die Lage für die Oberhausener ähnlich brisant war. Auch Adler kennt sich mit diesen Situationen aus. "Ich habe das hier so oft mitgemacht, ich mache mir keine Gedanken, dass es nicht klappen könnte. Wir waren fast ständig im Abstiegskampf, daher habe ich schon eine gewisse Ruhe."

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