Für RWO-Schlussmann Oliver Adler verlief die Zweitliga-Partie bei Eintracht Frankfurt alles andere als zufriedenstellend. Insgesamt sechs Mal musste der Keeper beim Frankfurter 6:2-Sieg hinter sich greifen.

Frankfurt feiert Kantersieg gegen Oberhausen

26. September 2004, 16:59 Uhr

Für RWO-Schlussmann Oliver Adler verlief die Zweitliga-Partie bei Eintracht Frankfurt alles andere als zufriedenstellend. Insgesamt sechs Mal musste der Keeper beim Frankfurter 6:2-Sieg hinter sich greifen.

Auch dank des zweimal erfolgreichen Jokers Markus Beierle hat Eintracht Frankfurt vier Tage nach dem Pokal-Sieg gegen Greuther Fürth (4:2 n.V.) seine makellose Heimbilanz in der 2. Bundesliga gewahrt. Die Hessen besiegten Schlusslicht Rot-Weiß Oberhausen 6:2 (1:1) und revanchierten sich mit dem höchsten Saison-Erfolg eindrucksvoll für die am vergangenen Wochenende erlittene Pleite beim 1. FC Saarbrücken (0:3).

Der erst nach der Pause eingewechselte Beierle (46./59.) sowie Alexander Meier (35.), Stefan Lexa (50.), Arie van Lent (68.) und Torben Hoffmann (90.) brachten den dritten Sieg der Eintracht im sechsten Punktspiel unter Dach und Fach. Die Oberhausener, für die Peter Bajcat (31.) und Tibor Tokody (74.) trafen, müssen weiter auf den ersten Saison-Erfolg warten und behalten mit nur zwei Punkten die Rote Laterne. Zudem gerät der umstrittene RWO-Coach Jörn Andersen, der einst für die Eintracht spielte, immer mehr unter Druck.

Vor 17.100 Zuschauern im Waldstadion hatte Eintracht-Coach Friedhelm Funkel seine Elf gegenüber dem Pokal-Erfolg auf vier Positionen verändert und überraschend Spielmacher Markus Weissenberger nicht in der Stammelf aufgeboten. In einem offenen Schlagabtausch gingen die Gäste überraschend in Führung, doch die Gastgeber antworteten prompt.

Nur 37 Sekunden nach dem Wiederanpfiff sorgte der in der Halbzeit für Du-Ri Cha eingewechselte Beierle mit einem 25-Meter-Schuss für die Wende. In Lexa stach auch der zweite Joker. Der Österreicher schloss einen Alleingang zum 3:1 ab.

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