Hernes Trainer Klaus Täuber konnte sich beim Blick auf die Tabelle ein Lächeln nicht verkneifen. Nach dem 2:2 gegen den ETB ist Herne weiterhin an der Spitze.

Westf. Herne - ETB 2:2

Helmig: "Das ist ärgerlich!"

Stefan Bunse/Axel Schulten
13. September 2010, 13:17 Uhr

Hernes Trainer Klaus Täuber konnte sich beim Blick auf die Tabelle ein Lächeln nicht verkneifen. Nach dem 2:2 gegen den ETB ist Herne weiterhin an der Spitze.

„Wir sind zum dritten Mal in dieser Saison nach einem Rückstand zurückgekommen und nach fünf Spielen ungeschlagen. Wir haben ein Team, mit dem ich mich zu 100 Prozent identifizieren kann“, jubelte der „Boxer“ nach dem gerechten Remis vor 600 Zuschauern am „Schloss Strünkede“.
[infobox-left]Westfalia Herne: Kurz – Asenso, Krug, Eisen, Kilian – Khimiri (65. Jubt), Westphal – Bastürk (76. Donkor), Urban, Erzen - Lewejohann.
ETB SW Essen: Ritz – Grallert(68. C. Zeh), Schweer, Losing, Hensel – Schulz, Yilmaz, M. Zeh, Schulitz – Westerhoff(87. Pappas), Heinzmann (89. Bayrak).
SR: Marcel Neuer (Gelsenkirchen).
Tore: 1:0 Erzen (26.), 1:1 Losing (55.), 1:2 Schulitz (62.), 2:2 Losing (90., ET).
Zuschauer: 600
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Die nervenaufreibende Begegnung war ganz nach dem Geschmack des ehemaligen Profis. Lange sah der Gast aus Essen wie der sichere Sieger aus, dann schlug seine Elf mit dem Abpfiff doch noch zu. „Der Ausgleich in der 90. Minute war vollkommen verdient. Wir haben erneut mit Herz und Leidenschaft gespielt. Das Tor war der Lohn“, registrierte Täuber zufrieden.

Dabei war sogar mehr für den bisherigen Spitzenreiter drin, denn eine knappe Stunde war Herne die bessere Mannschaft. Dann drehte Essen die Führung der Westfalia von Nils Eisen (26.) binnen sieben Minuten durch Heinrich Losing (55.) und den sensationell aufgelegten Manuel Schulitz (62.) um. „Das ist schon ärgerlich, wenn du in der letzten Minute dann noch den Ausgleich klassierst, aber er war verdient“, meinte ETB-Coach Dirk Helmig. Dabei hätte sein Team für das anstehende „Auswärtsspiel“ im eigenen Stadion gegen RWE eine breite Brust gut gebrauchen können.

Autor: Stefan Bunse/Axel Schulten

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