BVB: Alexander Frei: "Auf dem Weg zur totalen Fitness"

18. Januar 2007, 14:29 Uhr

Die personellen Probleme reißen einfach nicht ab, Jürgen Röber muss sich in Spanien mit Verletzungsproblemen herumplagen.

Die personellen Probleme reißen einfach nicht ab, Jürgen Röber muss sich in Spanien mit Verletzungsproblemen herumplagen, die ihn mit großer Wahrscheinlichkeit bis zum Auftaktmatch gegen die Bayern begleiten werden. So hatte der Coach inständig gehofft, dass der als Führungsspieler so lange vermisste Sebastian Kehl endlich wieder in die Startformation zurückkehren kann, aber die Hoffnungen, die noch am vergangenen Wochenende zu kühnsten Träumen animierten, zerplatzen immer mehr. "Das große Problem bei "Kelly" ist das fehlende Vertrauen in sein Knie", konstatierte der 52-Jährige gestern, Mittwoch, und deutet damit an, dass der Mittelfeldspieler, der am Dienstagvormittag das Training abbrechen musste, wohl noch eine längere Anlaufzeit braucht. Der geplante Kurzeinsatz gegen Hertha BSC wurde zu den Akten gelegt, mit großer Wahrscheinlichkeit wird der Nationalspieler auch beim Turnier in Düsseldorf passen müssen, selbst wenn Röber einschiebt: "Vielleicht reicht es ja für einige Minuten." Anders ausgedrückt: Das Fragezeichen hinter seinem Comeback-Wunsch am übernächsten Freitag wird immer größer.

Optimistischer blickt dagegen inzwischen Alexander Frei drein, dessen Achillessehnenbeschwerden langsam abklingen: "Ich mache im Moment große Sprünge in Richtung totaler Fitness." Am Mittwochnachmittag war der Angreifer auch schon wieder auf dem Trainingsplatz zu sehen, wenn auch noch in einsamer, läuferischer Abgeschiedenheit. Er lässt keine Zweifel aufkommen: "Gegen die Bayern bin ich dabei."
Von solchen optimistischen Sprüchen kann Christian Wörns im Moment nur träumen. Sein Hexenschuss hat sich zwar leicht gebessert, trotzdem kann der Kapitän in Deutschland zunächst ein Krafttraining absolvieren. Da der Routinier zuvor aufgrund einer Blessur in der Wade auf gemeinsame Übungseinheiten mit dem Team verzichten musste, droht das Rückrunden-Aus schon aus Fitness-Gründen. Eventuell langt es zu einem Bankplatz, auf den Martin Amedick ebenfalls setzt. Nach dem Zusammenprall mit Roman Weidenfeller flog der Ex-Braunschweiger bereits am Sonntag zurück nach Dortmund, da sich die erhoffte Prellung als Teilabriss des Außenbandes im rechten Sprunggelenk entpuppte.

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