SCHALKE - Slomka kann warten

hb
23. Dezember 2006, 10:11 Uhr

Eigentlich wäre der Zeitpunkt in der Winterpause ideal, doch Mirko Slomka hat keine Eile, dass beim FC Schalke 04 sein Vertrag als Cheftrainer schon jetzt verlängert werden müsste.

Eigentlich wäre der Zeitpunkt in der Winterpause ideal, doch Mirko Slomka hat keine Eile, dass beim FC Schalke 04 sein Vertrag als Cheftrainer schon jetzt verlängert werden müsste. Da er von der Verantwortlichen das absolute Vertrauen spüre, könne diese Entcheidung ruhig noch bis zum Frühjahr warten.

Mirko Slomka, mit welchen Aufgaben haben Sie Ihre Mannschaft in den 17-tägigen Winterurlaub entlassen?

Die Spieler haben individuell erstellte Trainingspläne mitbekommen, damit sie in der kurzen Pause möglichst wenig von dem Fitness-Zustand verlieren, in dem sie vorher waren. Schließlich geht es ab dem 27. Januar darum, das gute Ergebnis, das wir mit 36 Punkten vorgelegt haben, zu bestätigen. Zuvor haben wir in einer letzten gemeinsamen Sitzung das Jahr Revue passieren lassen. Es war ja nicht nur die Bundesliga-Hinrunde, sondern auch das Ausscheiden im UEFA-Cup und im DFB-Pokal zu verarbeiten.

Haben Sie es nach dem Doppel-K.o. in den Cup-Wettbewerben für möglich gehalten, in der Liga so durchzustarten?

Es muss immer ein Grad der Überzeugung da sein. Wenn ich als Trainer nicht zuversichtlich vorangehen und vorlebe, dass ich an sie glaube, dann muss man aufhören. Ich glaube nicht, dass die Mannschaft mich jemals anders erlebt hat, auch wenn wir Enttäuschungen verarbeiten mussten.

Pünktlich zum Start der Rückrunden-Vorbereitung am 4. Januar sind Sie ein Jahr Chef-Trainer auf Schalke. Trotz der in der Meisterschaft aussichtsreichen Ausgangsposition hat der Vorstand Ihren Vertrag noch nicht verlängert. Müssen Sie sich doch noch beweisen?

Das glaube ich nicht. Ich erlebe bei den verantwortlichen Stellen im Verein sehr großes Vertrauen, daher ist der Zeitpunkt überhaupt nicht wichtig, wann wir uns mit diesem Thema auseinandersetzen. Ob das im Winter oder erst im Frühjahr passiert, spielt für mich keine Rolle. Manager Andreas Müller und ich sind in unseren Vorstellungen, was die Zukunft betrifft, ganz eng zusammen, daher mache ich mir keine Gedanken.

Wie verbringen Sie Weihnachten und den Jahreswechsel?

Ich gehe mit meiner Familie Ski fahren. Es sind zwar nur vier Tage, aber das reicht. Meine Frau und unsere Tochter Lilith sind ganz gut, aber unser kleiner Sohn fängt gerade erst an und muss erst einmal lernen auf den Brettern zu stehen.

Autor: hb

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