Der VfB Stuttgart bleibt Spitzenreiter Schalke 04 in der Fußball-Bundesliga auf den Fersen und hat die Krise bei Borussia Mönchengladbach drastisch verschärft.

1:0 gegen Gladbach! Stuttgart bleibt Schalke auf den Fersen

26. November 2006, 19:49 Uhr

Der VfB Stuttgart bleibt Spitzenreiter Schalke 04 in der Fußball-Bundesliga auf den Fersen und hat die Krise bei Borussia Mönchengladbach drastisch verschärft.

Der VfB Stuttgart bleibt Spitzenreiter Schalke 04 in der Fußball-Bundesliga auf den Fersen und hat die Krise bei Borussia Mönchengladbach drastisch verschärft. Die Schwaben setzten sich am 14. Spieltag durch ein frühes Tor von Cacau (6.) mit 1:0 (1: 0) gegen die Elf vom Niederrhein durch und liegen nur noch zwei Punkte hinter Schalke auf dem dritten Tabellenrang. Dagegen hält die Talfahrt der nun seit sieben Partien sieglosen Gladbacher weiter an, Trainer Jupp Heynckes gerät immer mehr unter Druck. Die 53.000 Zuschauer im Gottlieb-Daimler-Stadion sahen in der Anfangsphase klar überlegene Gastgeber, die eine große Spielfreude an den Tag legten und die Gladbacher Defensive mit schnellen Kombinationen mehrfach schlecht aussehen ließ.

Die Bemühungen der Schwaben, die auf die verletzten Jon Dahl Tomasson (Bänderriss) und Sami Khedira (Adduktorenprobleme) verzichten mussten, wurden bereits nach wenigen Minuten belohnt. Bei seinem fünften Saisontor profitierte Cacau von einer verunglückten Flanke seines Teamkollegen Roberto Hilbert - der Ball prallte von der Querlatte direkt vor die Füße des Brasilianers. Auch im Anschluss an den Rückstand war bei den Gästen, die ohne Torwart Kasey Keller (Schulterprellung) und Nationalstürmer Oliver Neuville (Muskelfaserriss) auskommen mussten, keine Besserung zu erkennen. Vor allem im Spiel nach vorne agierte die Borussia, die vor der Begegnung erst einen Auswärtspunkt geholt hatte, in dieser Phase vollkommen harmlos. Der VfB, dessen Trainer Armin Veh zum ersten Mal als Coach gegen seinen Lehrmeister Heynckes antrat, kontrollierte die Partie ohne größere Probleme, strahlte aber zunächst auch selbst kaum Torgefahr aus. Erst Mitte der ersten Hälfte wurden die Angriffsaktionen der Schwaben wieder zielstrebiger. Doch obwohl die Stuttgarter die sich bietenden Chancen durch Cacau (28.) und Nationalspieler Thomas Hitzlsperger (39.) nicht nutzen konnten, war die Führung im ersten Abschnitt nie ernsthaft gefährdet.

Zu groß war die Fehlerquote bei den Gladbachern, die nahtlos an die schwachen Vorstellungen in der jüngsten Vergangenheit anknüpften. Allerdings passten sich die Gastgeber gegen Ende der ersten Hälfte dem niedrigen Niveau des Gegners mehr und mehr an, so dass die Partie mit zunehmender Spieldauer an Klasse verlor. Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigten sich die Stuttgarter wesentlich aktiver und drängten auf die Vorentscheidung. Da den Schwaben der zweite Treffer aber trotz guter Chancen von Serdar Tasci (48.), Mario Gomez (59.) und erneut Cacau (60.) zunächst nicht gelang, blieb das Spiel trotz der erschreckend schwachen Leistung der Gäste weiter offen. Gladbach stand bei einem Lattenkopfball des Argentiniers Federico Insua (69.) sogar vor dem Ausgleich.

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