Dem VfL ist mit dem kuriosen 4:3 gegen Eintracht Frankfurt endlich der zweite Heimsieg gelungen. Denken Sie, dass dieser Sieg das Ende der Bochumer Heimmisere darstellt?

Das aktuelle Bundesliga-Gespräch mit VfL-Trainer Marcel Koller

18. November 2006, 12:28 Uhr

Dem VfL ist mit dem kuriosen 4:3 gegen Eintracht Frankfurt endlich der zweite Heimsieg gelungen. Denken Sie, dass dieser Sieg das Ende der Bochumer Heimmisere darstellt?

Dem VfL ist mit dem kuriosen 4:3 gegen Eintracht Frankfurt endlich der zweite Heimsieg gelungen. Denken Sie, dass dieser Sieg das Ende der Bochumer Heimmisere darstellt?

Ich glaube schon. Wenn man nach einem 0:2 so zurückkommt und ein Spiel dreht, beweist das, dass man ein starke und auch willensstarke Mannschaft hat.

Für die Zuschauer war es ein begeisterndes Spiel, für Sie aber wohl weniger, oder?

Das war ein absolutes Spaßspiel: Sieben Tore gesehen, drei Punkte bei uns - was will man mehr? Ich habe allerdings ein paar graue Haare mehr, das ist richtig. Ich hatte aber selbst nach dem 0:2 nie das Gefühl, dass wir das Spiel nicht mehr drehen könnten. Wir haben den Sieg gebraucht und ihn uns verdient. Das ist ein gutes Gefühl.

Wie erklären Sie sich die Moral ihre Mannschaft nach all´ den Rückschlägen im eigenen Stadion?

Das Spiel vergangene Woche in Berlin (3:3, Anm. d. Red.) war der Schlüssel, als die Mannschaft nach einem 0: 1-Rückstand eine deutliche Reaktion gezeigt hat. Auch heute hat wieder jeder für den anderen gekämpft. Die Rote Karte mit dem Elfmeter zum 1:2 war aber sicher die entscheidende Szene im Spiel.

Was geben Sie den Spielern nach dieser Achterbahnfahrt der Emotionen nun mit auf den Weg?

Wir wollen das gute Gefühl dieses Sieges mitnehmen nach Schalke, um dort am nächsten Freitag einen oder mehrere Punkte zu holen.

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