Es ist vollbracht. Die Zweitvertretung des MSV Duisburg hat mit dem 1:0 (0:0)-Sieg bei Fortuna Köln den Klassenerhalt in der NRW-Liga eingefahren.

Fort. Köln - MSV II 0:1

Zebras feiern den Klassenerhalt

16. Mai 2010, 22:06 Uhr

Es ist vollbracht. Die Zweitvertretung des MSV Duisburg hat mit dem 1:0 (0:0)-Sieg bei Fortuna Köln den Klassenerhalt in der NRW-Liga eingefahren.

„Ich bin überglücklich, dass wir es geschafft haben“, strahlte Coach Markus Reiter nach dem zweiten Sieg in Folge wie ein Honigkuchenpferd.

Beide Teams neutralisierten sich im ersten Durchgang weitestgehend. Die Zebras hatten lediglich durch Saban Ferati (19.) und Alon Abelski (26.) die Chance zur Führung, doch das Duo vergab.

Das Tor des Tages erzielte dann Denis Pozder per Strafstoß und brachte die katastrophale Rückrunde so noch zu einem versöhnlichen Ende. DFC-Sprecher Burkhard Mathiak gab zu, dass der Elfer berechtigt war. „Der Ball tippte im Strafraum auf und unser Keeper Christopher Möllering hätte gegen Pozder nicht so mit der Faust zum Ball gehen müssen. Den Strafstoß kann man geben.“ Der Gefoulte trat selbst an und versenkte die Kugel sicher zum 1:0 (60.).
[infobox-left]Fortuna Köln: Möllering - Schroden, Ende, Venekamp, Marten - Kruth (81. Schmied), Schwarz (46. Can), Sanchez (81. Maouel), Dahmani - Can, Furucu.
MSV Duisburg II: Koczor - Lehmann, Tietz, Theißen, Grund - Odak (81. Basol), Martinovic, Öztürk. Ferati, Abelski (81. Laumann) - Pozder (89. Helwig).
SR: Alexander Hoff (Krefeld).
Tore: 0:1 Pozder (60., Foulelfmeter).
Zuschauer: 400.
[/infobox]
Mathiak, der wie die Verantwortlichen beim VfB Hüls immer noch auf ein Urteil des WFLV bezüglich der aberkannten Punkte gegen den VfB Hüls wartet, war bedient: „Wir haben ganz gut gespielt, aber nicht das Tor getroffen. Unser Team tendiert leider dazu, manchmal zu sicher zu sein. Unsere Mannschaft verkauft sich in dieser Saison eindeutig unter Wert.“

Während die Fortuna ohnehin durch ist, können es die Zebras im Derby beim VfB Speldorf jetzt gelassen angehen lassen. Für sie ist es schließlich das letzte Match, weil sie am finalen Spieltag ohnehin frei haben. „Wir sind alle sehr froh, dass wir bereits jetzt alles klar gemacht haben“, lachte Reiter.

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