SCHALKE - Heimeroth trifft Krstajic

hb
16. Juni 2006, 13:24 Uhr

Zwei WM-Spiele hat er hinter, das nächste Match am morgigen Freitag vor sich. Christofer Heimeroth ist bei der Partie Serbien und Montenegro gegen Argentinien wieder als Volunteer im Einsatz.

Zwei WM-Spiele hat er hinter, das nächste Match am morgigen Freitag vor sich. Christofer Heimeroth ist bei der Partie Serbien und Montenegro gegen Argentinien wieder als Volunteer im Einsatz. "Die Arbeit ist anstrengend, macht aber unheimlichen Spaß", betont der Schalker Keeper. Um 9 Uhr treffen sich die Freiwilligen, sechs Stunden vor dem Anstoß, und stimmen sich in einer ersten Lagebesprechung auf die Aufgaben ein. Nach dem Abpfiff sind Heimeroth und seine Kollegen noch mindestens vier weitere Stunden im Einsatz, ehe der WM-Tag beendet ist.

Wegen der erhöhten Sicherheits-Vorkehrungen beim Gastspiel der USA in Gelsenkirchen hatte "der Lange" sogar einen besonders stressigen Einsatz zu bewältigen. " Überall wurde die Akkreditierung verlangt, Durchgänge wurden teilweise gesperrt", berichtet Heimeroth. "Manchmal wirken die Maßnahmen etwas übertrieben, aber besser es läuft so, als wenn etwas passiert." Ohnehin sei die Arena "das einzige Stadion, in dem bisher alles reibungslos geklappt hat".

Am Freitag möchte Heimeroth erneut in seinem Bereich Infotainment dafür sorgen, dass auch das dritte WM-Highlight auf Schalke perfekt organisiert über die Bühne geht. "Mit meinem Team sowie 20 Springern kümmere ich mich darum, dass das Fair Play-Banner der FIFA auf dem richtigen Platz auf dem Rasen liegt und dann kurz vor dem Anpfiff wieder weggetragen wird. Außerdem versorgen wir die Regie-Leute vom Stadion-TV mit Essen und Getränken", berichtet Heimeroth, der vom fußballerischen Niveau der WM im Allgemeinen und den beiden Spielen in der Arena angetan ist. "Die Tschechen haben mich total überzeugt, allerdings war die USA auch sehr schwach. Was die Mannschaft auf Platz fünf der FIFA-Weltrangliste zu suchen hat, ist mir ein Rätsel." Dass ausgerechnet die beiden (Ex-) Dortmunder Jan Koller und Tomas Rosicky auf Schalke die gefeierten Torschützen haben, ist für Heimeroth okay: "Von mir aus können die so lange treffen, bis die gegen uns spielen", hört bei dem 24-Jährigen spätestens bei einem möglichen Duell mit Deutschland die Sympathie für die aus der Bundesliga bekannten Kicker auf.

Bedingungslos die Daumen drückt Heimeroth dafür seinem Schalker Mannschafts-Kameraden Mladen Krstajic. "Nach der Niederlage gegen Holland stehen die Serben schon ziemlich unter Druck. Jetzt müssen sie gegen Argentinien etwas holen. Das wird schwer genug, aber ich werde Mladen vor dem Anstoß natürlich viel Glück wünschen."

Autor: hb

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