„Niemals aufgeben“ lautet das Motto der 37. Lüner Hallen-Stadtmeisterschaft. Das könnte auch bei der Festlegung des Spielmodus der Leitspruch gewesen sein.

Lünen sucht den Meister

Teilnahmemodus bereitet Probleme

21. Dezember 2009, 13:42 Uhr

„Niemals aufgeben“ lautet das Motto der 37. Lüner Hallen-Stadtmeisterschaft. Das könnte auch bei der Festlegung des Spielmodus der Leitspruch gewesen sein.

Der nun festgelegte Modus mit einer Fünfer- und einer Sechsergruppe, in denen sich jeweils vier Mannschaften für die Endrunde am 2. Januar 2010 qualifizieren, trifft bei den Klubs auf keine echte Zustimmung. „Ich finde die Wahl mit zwei Vorrundenspieltagen sehr unglücklich“, erklärt Erik Sobol, Trainer des FC Lünen 74, der das Turnier gemeinsam mit dem BV Lünen ausrichtet. Dass man sich bei so wenigen Teilnehmern noch für die Endrunde qualifizieren muss, kritisiert auch Rolf Nehling vom SV Preußen Lünen. „Ob das so prickelnd ist, weiß ich nicht“, zweifelt er an der Entscheidung, gibt aber auch zu, dass es schwer gewesen wäre, den Ablauf kurzfristig zu ändern.

Karl-Heinz Schulze, Vorsitzender der Fachschaft Fußball des Stadtsportverbandes weist daraufhin, dass der Ablauf ein Beschluss der Vereine gewesen sei. „Wir haben uns zusammengesetzt, über die Situation diskutiert und diesen Modus beschlossen“, sagt er.
[infobox-right]Termine:
29./30. Dezember, 17 Uhr, Rundturnhalle:

Gruppe A (29.12.): Lüner SV, BV Lünen 05, BW Alstedde, Westfalia Wethmar, ATC Brambauer.
Gruppe B (30.12.): BV Brambauer 13/45, VfB 08 Lünen, TuS Niederaden, SG Gahmen 24/74, FC 74 Lünen, SV Preußen 07.

In beiden Gruppen qualifizieren sich die ersten vier Teams für die Endrunde, die am 2. Januar 2010 ab 14 Uhr ausgetragen wird.[/infobox]
Nichtsdestotrotz freut man sich in Lünen auf den anstehenden Budenzauber. „Das ist hier in der Stadt ein Highlight und den Jungs macht es so viel Spaß, die würden auch die ganze Nacht spielen“, glaubt Nehling. Allerdings stellt er auch klar, dass das Hallenturnier nicht ganz so ernst genommen wird wie der Ligabetrieb. „Deswegen lassen wir die Spieler ran, die sonst nicht oft zum Einsatz kommen. Aber einige von denen sind richtig gute Hallenspieler.“

Erster Anwärter auf den Titel ist standesgemäß Westfalenligist BV Brambauer. „Meiner Ansicht nach machen die das Ding“, verrät Sobol und räumt ein, dass seine Jungs als Außenseiter deshalb „völlig entspannt in die Spiele“ gehen. Für eine Überraschung könnten aus seiner Sicht die SG Gahmen und BW Alstedde gut sein.

Und was den Modus angeht, gilt: „Niemals aufgeben!“

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