„Ich hatte ein verdammt gutes Gefühl

"Verdammt gutes Gefühl"

Fuchs' schönes Weihnachtsgeschenk

21. Dezember 2009, 09:27 Uhr

„Ich hatte ein verdammt gutes Gefühl", beschrieb Christian Fuchs seine Gedanken vor der Ausführung seines spektakulären Freistoßes, die dem VfL den Sieg bescherte.

Schon zwei Wochen zuvor in Stuttgart gab es eine ganz ähnliche Szene. Da hinderte der „Ösi“ Angreifer Stanislav Sestak massiv daran, einen Freistoß auszuführen. Vielmehr trat er selbst an und vollendete unhaltbar für Jens Lehmann zum wichtigen 1:1-Ausgleich. Viel kleiner war dann schon das Erfolgserlebnis eine Woche später gegen die Bayern. Fuchs: „Wenn du da zum 1:5 triffst, ist das nur etwas für die Statistik.“ Doch nach seinem dritten Freistoßtreffer in Folge konnte der Österreicher den Erfolg so richtig ausleben. Zunächst sprach er aber über die Mannschaft: „Mit dieser Moral können wir alle zufrieden sein. Dieser Sieg war mehr als verdient.“

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Und dann verriet der Linksfuß, dass es trotz der Kälte zur Pause in der Kabine äußerst hitzig zugegangen war: „Wir waren wahnsinnig erregt, dass wir viel mehr Möglichkeiten hatten und ärgerten uns über unser fehlendes Abschluss-Glück.“ Doch das konnte die Mannschaft letztlich dank Fuchs komplett korrigieren. Fuchs: „Mit dem Dreier haben wir den Fans, den Mitarbeitern des VfL und uns selbst ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht.“ Und zu seinem Freistoß fügte er an: „Ich war mir so verdammt sicher, dass ich ihn platziert auf die Kiste bringe. Schon bei der Flugbahn wusste ich - der ist drin!“

Ohne Frage, der dritte Freistoßtreffer in Serie war der wichtigste. Und deshalb orakelte der Schütze vor der Heimfahrt auch: „Die Stimmung ist großartig. Es kann noch einiges passieren.“

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