Nach dem Selbstmord von Hannovers Nationaltorhüter Robert Enke hat sich dessen Ehefrau Teresa jetzt für die große öffentliche Anteilnahme bedankt.

Teresa Enke

Dank für die Anteilnahme

sid
27. November 2009, 14:40 Uhr

Nach dem Selbstmord von Hannovers Nationaltorhüter Robert Enke hat sich dessen Ehefrau Teresa jetzt für die große öffentliche Anteilnahme bedankt.

"In den schweren Stunden des Abschieds durfte ich noch einmal erfahren, wie viel ehrende Zuneigung, Achtung und Respekt Robert entgegengebracht wurde", schreibt die 33-Jährige im Stadionheft des Fußball-Bundesligisten Hannover 96 zum Heimspiel gegen Bayern München am kommenden Sonntag. "Eigentlich fehlen mir die Worte für die unglaubliche Anteilnahme am Tod meines Mannes. Ich habe mir in den letzten Tagen oft gewünscht, er wäre sich der Ausmaße Eurer Wertschätzung seines Lebens bewusst gewesen. Vielleicht hätte ihn das Wissen darum sogar zu dem öffentlichen Schritt in eine Klinik bewegen können", heißt es in den bewegenden Worten weiter.

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Robert Enke beging am 10. November aufgrund von Depressionen Selbstmord. Eine stationäre Behandlung seiner Krankheit hatte der Torhüter aus Angst vor der öffentlichen Reaktion gescheut. Auf seinen Tod war bundesweit mit großem Entsetzen reagiert worden.

Autor: sid

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