21.06.2018

RWO

Fleßers und Schikowski fehlen beim Start

Foto: Micha Korb

Rot-Weiß Oberhausen hat die sportliche Vorbereitung auf die kommende Spielzeit aufgenommen. Die Kaderplanung ist noch nicht endgültig abgeschlossen.

Wer das Treiben auf dem Rasenplatz des Oberhausener Nachwuchsleistungszentrums aufmerksam mitverfolgt hatte, dem dürfte nicht entgagengen sein, dass zwei bekannte Gesichter fehlten: Während die Teamkollegen mit der ersten Trainingseinheit in die Sommervorbereitung starteten, waren Robert Fleßers und Patrick Schikowski nirgends zu entdecken.

Ob die Abwesenheit der beiden Akteure einen Hinweis darauf geben könnte, dass deren Abgang bereits beschlossene Sache ist, wollte RWO-Trainer Mike Terranova nach dem ersten Trainingstag nicht bestätigen: "Da ist Jörn Nowak näher dran", winkte der 41-Jährige auf Nachfrage dieser Redaktion ab und verwies auf Oberhausens sportlichen Leiter. Zumindest ein kleines Statement ließ sich der Cheftrainer dann aber doch noch entlocken: "Noch ist die Tür für keinen zu."

"Wir suchen noch einen Offensivspieler."

Während sich Terranova in dieser Angelenheit also eher bedeckt hielt, zeigte sich der Kleeblatt-Trainer in einer anderen Frage umso aussagefreudiger: Nachdem der Klub am Donnerstag die Verpflichtung von Rechtsverteidiger Philipp Eggersglüß (bisher Werder Bremen II) bekanntgab, seien die Rot-Weißen nun noch auf der Suche nach einer Option für die Offensivabteilung: "Wir suchen noch einen offensiven Spieler", gab Terranova nach Abschluss des ersten Trainingstages zu Protokoll.

Ob der langfristige Ausfall von Stürmer Philipp Gödde derweil ebenfalls Anlass dazu geben könnte, auf dem Transfermarkt aktiv zu werden, scheint ebenfalls nicht völlig ausgeschlossen - laut Terranova ist das aber vor allem eine Frage des Budgets. "Man muss immer gucken, was wir noch im Budget haben. Klar, hätte ich gerne immer ein, zwei Spieler dazu, weil das für den Trainer auch angenehmer ist, wenn mal Spieler ausfallen. Gerade hier müssen wir aber mit Vernunft arbeiten und ich bin mit dem zufrieden, was wir bekommen."

Autor: Anika Haus

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