16.04.2018

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ASC bastelt auch abseits des Rasens an der Regionalliga

Foto: Arthur Makiela

Sportlich gesehen ist der Oberligist ASC Dortmund auf dem besten Weg in die Regionalliga aufzusteigen. Jetzt werden auch formell die Weichen gestellt.

Man übt sich beim Dortmunder Traditionsverein in Bescheidenheit: "Wir schauen erst einmal von Spiel zu Spiel", ist die beliebteste Aussage der Verantwortlichen. Aber auch die größten Pessimisten können nicht verkennen, dass der ASC in dieser Saison bisher das Maß aller Dinge in der Oberliga Westfalen darstellt. Mit sechs Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten FC Kaan-Marienborn steht das Team von Adrian Alipour an der Tabellenspitze, der Aufstieg in die vierthöchste Liga ist für den Vorjahresvierzehnten nun in Reichweite

Doch nicht nur sportlich stellt das Aufstiegs-Vorhaben den Verein vor Herausforderungen, wie Pressesprecher Torsten Casper bestätigt: "Die Auflagen sind in jedem Fall höher als in der Oberliga." Ebenfalls ein Grund dafür, dass der Verein sich erst noch überlegen musste, ob man den Schritt wahrnehmen möchte, sollte die Tabellensituation bis zum Saisonende Bestand haben.

Inzwischen sind die Dortmunder aber mit verschiedenen Geschäftsstellen in Kontakt getreten. So stand beispielsweise die Idee im Raum, künftig im Hagener Ischelandstadion die Heimspiele auszutragen, da dieses von der Tribüne und den Zuschauerrängen den Anforderungen entsprechen würde. "Man braucht einen seperaten, eingezäunten Gästeblock, der auch über einen weiteren Eingang begehbar sein muss", erklärt Casper noch eine der Anforderungen. Dieses wäre in der Nachbarstadt gegeben, allerdings entspricht der dortige Rasen nicht den Ansprüchen.

Man braucht einen seperaten, eingezäunten Gästeblock, der auch über einen weiteren Eingang begehbar sein mus
Torsten Casper

Inzwischen scheint es so, als würde es in der kommenden Woche eine Einigung mit dem Dortmunder Stadion "Rote Erde" geben. "Das wäre natürlich schön, die Atmosphäre dort ist noch einmal eine ganz andere", betont der ASC-Pressesprecher. Doch auch im heimischen Waldstadion müssten dann einige Umbauten angenommen werden, sollten dort die restlichen Heimspiele in der Regionalliga stattfinden. "Wir haben die Möglichkeiten. Hinter den Trainerbänken sind circa 60 Meter Gebüsch. Das kann man herausreißen, vier Stufen hinbauen und schon hat man Platz für 600 Gästefans", rechnet Casper vor. Entschieden wird zwar erst in den kommenden Wochen, aber die Planungen zeigen: Beim ASC stehen die Zeichen auf Regionalliga.

Autor: Linda Sonnenberg

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