06.04.2017

Fusion perfekt

Landesliga-Träume in Katernberg

Foto: FUNKE FotoServices

Die geplante Fusion der DJK Katernberg 19 mit Traditionsverein Sportfreunde Katernberg ist am 24.März erfolgt. Nun werden die Weichen für die nächsten Jahre gelegt.

Der neue Verein, der ab dem 1.Juli unter dem Namen DJK Sportfreunde Katernberg 13/19 auflaufen wird, wird auf die jetzige Anlage von Katernberg 19 an die Meerbruchstraße ziehen. Die traditionsreiche Sportanlage der Sportfreunde "am Lindenbruch", auf der schon Helmut Rahn, der deutsche WM-Held von 1954, kickte, soll Bauland werden.

Auf der neuen Anlage des fusionierten Vereins werden ab Herbst mehrere Projekte angefasst, die dem Neuanfang noch ein wenig im Weg stehen könnten. So sollen neue Kabinen errichtet werden, ein Kunstrasenplatz entstehen und ein neuer Zugang zur Sportanlage soll gebaut werden. "Da warten noch einige Hürden, die wir überspringen müssen", erklärt der neue erste Vorsitzende des fusionierten Vereins, Willi Bock. Er ist sich aber auch sicher, dass DJK SF Katernberg diese meistern werde: "Danach werden wir eine der schönsten Anlagen Essens haben."

Um den Spielbetrieb in Folge der Umbaumaßnahmen aufrechterhalten zu können, soll die Lindenbruch-Sportanlage solange genutzt werden, bis diese abgeschlossen sind. Danach wird der ehemalige Platz der Sportfreunde der Stadt übergeben.

Sportlich hofft der neue Klub, wie bisher Katernberg 19 in der Bezirksliga auflaufen zu können. "Einige Faktoren könnten uns da noch in die Suppe spucken, der direkte Abstieg soll verhindert werden. Ich bin aber trotzdem optimistisch, dass uns alles gelingt", erklärt Bock. Die neue Zweitvertretung wird wie SF Katernberg in der B-Kreisliga an den Start gehen.

"In Zukunft können wir ja vielleicht an die großartige Vergangenheit der Sportfreunde Katernberg anknüpfen", hofft Bock, bremst aber auch ein wenig aus: "Ich werde keine Versprechen machen, aber die Landesliga wäre auf Dauer schon eine schöne Sache."

Zur kommenden Saison wird der langjährige Trainer von Katernberg 19, Pedrag Crnogaj, den Verein verlassen und somit nicht am Neuaufbau beteiligt sein. An seine Stelle wird Sascha Fischer treten, der momentan noch den SC Frintrop trainiert.

Autor: Niklas Berkel

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