15.11.2016

Pyrotechnik

FDP fordert Legalisierung

Bereits vor gut einem Jahr machten die Jungen Liberalen, die Nachwuchsorganisation der FDP, mit der Forderung nach der Legalisierung von Pyrotechnik auf sich aufmerksam.

Dem schließt sich nun auch der Bundesvorstand der Partei an. „Die Freien Demokraten unterstützen den sogenannten „Chemnitzer Weg“ als Modellprojekt. In einem abgegrenzten Bereich soll es demnach erlaubt werden, zuvor angemeldete Rauchfackeln zum Einsatz zu bringen“, heißt es einem Beschluss der Partei vom diesjährigen Freiheitskonvent.

[box_fanzeit]

Explizit ausgenommen von dieser Regelung sieht die FDP alle Feuerwerkskörper und nicht-löschbare Pyrotechnik, die unter das Sprengstoffgesetz fallen. Mit einem ähnlichen Vorschlag war auch die Kampagne „Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“ einst in Gespräche mit dem DFB gegangen, die der Verband dann jedoch unvermittelt abbrach.

Zuletzt war auch die rechtsextreme NPD mit der Forderung nach der Entkriminalisierung von Pyrotechnik bei Fußballfans auf Stimmenfang gegangen. Gegen diese Vereinnahmung von rechts hatten sich Fanbündnisse wie das Bündnis aktiver Fußballfans (BAFF) allerdings vehement gewehrt.

Ob nun Stimmen von Fußballfans den Liberalen dabei helfen, wieder in den Bundestag einzuziehen, wird sich bei der Bundestagswahl im Herbst nächsten Jahres zeigen.

Autor: Fanzeit

Kommentieren

Mehr zum Thema