04.03.2015

MSV Duisburg

Lettieri hat ein "Juwel" gefunden

Nach dem Grottenkick in Osnabrück (1:1), bei dem nur der glücklich eingesackte Punkt positiv war, kommen die besten MSV-Nachrichten jetzt aus dem Lazarett.

So ist [person=7338]Enis Hajri[/person] nach seinem Rippenbruch wieder voll ins Mannschaftstraining eingestiegen. „Er ist wieder fit“, berichtet Gino Lettieri, der den Sechser am Samstag auch mit nach Stuttgart nehmen wird: „Man kann ihm sogar wieder einen mitgeben, ohne das er etwas merkt.“

Auf dem Weg der Besserung ist auch [person=5523]Kevin Scheidhauer[/person], den eine Virusinfektion seit Wochen außer Gefecht gesetzt hat. Der Trainer erklärt, warum es den Sturmtank umgehauen hat: „Kevin hatte bereits zwei Nasenbeinbrüche und bekommt deshalb durch das eine Nasenloch keine Luft. Deswegen atmet er viel durch den Mund und dann sind die Mandeln schnell angegriffen, wodurch er infektanfälliger wird. Aber auch bei ihm sieht es gut aus.“

Außerdem haben die Meidericher bei den Kickers mit der U23-Regel keine Probleme mehr, denn Ersatzkeeper [person=5706]Maurice Schumacher [/person] ist nach seiner Knie-Operation wieder dabei und steht im Kader.

Zudem hat Lettieri eine weitere Alternative. U19-Spieler [person=15288]Ahmet Engin[/person], der in Osnabrück erstmals im Kader stand, hat einen guten Eindruck hinterlassen. „Er ist unser Juwel“, adelt der Coach den Youngster: „Er kann im offensiven Mittelfeld aber auch ganz vorne spielen und ist für uns mehr als nur eine Option.“

Derweil erwartet der Fußballlehrer in Stuttgart ein ähnliches Spiel wie in Bielefeld: „Die Kickers sind spielerisch sehr stark. Aber wenn wir unsere Leistung abrufen, dann müssen wir vor denen keinen Angst haben.“ Die Zebras werden jedenfalls auch im Schwabenland wieder lautstark unterstützt, denn rund 500 Fans werden den MSV begleiten. Karten gibt es allerdings nur an der Tageskasse, weil die Kickers aufgrund von Umbaumaßnahmen keinen Vorverkauf anbieten.

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