Nach Abstieg und Rückzug

Hedefspor will in ruhiges Fahrwasser

08. August 2018, 18:54 Uhr

Biene Hagel

Die Hattinger haben eine neues Team zusammen, das sich nun erst einmal finden muss. Viel Arbeit für Trainer Engin Tuncay

In den vergangenen drei Jahren ging es sportlich bei Hedefspor Hattingen nur abwärts, von der Westfalenliga ging es hinunter in die Bezirksliga. Im Winter des vergangenen Jahres musste die Mannschaft dann wegen Personalmangel aus der Klasse zurückgezogen werden. Nun starten die Hattinger einen Neuangang.

Die Mannschaft

Eine erste Mannschaft gab es praktisch nach dem Rückzug aus der Bezirksliga nicht mehr, nur Shefki Ajvazi, Hanif Azam und Akin Recber sind geblieben, viele neue Spieler mussten also her: Suleyman Ulutas, Ufuk Mercimek (beide Amac Spor Dahlhausen), Tarek Attar (FC Wetter), Dominique Bassi (FC Neu­ruhrort), Bülent Gündüz (FC Nordkirchen), Ferhat Argac (Türkiyemspor Bochum), Gianluca Weis, Mohamed Biykeane (beide Altenbochum 01), Ümit Günkaya (CSV Linden), Orkan Mehmet Kalayci (Reaktivierung nach Spielpause), Renat Arifovic (Amac Spor Dahlhausen), Emmanuel Antwi Tabi (SC Weitmar 45). Außerdem hat sich Afeez Yaya Ola dem Verein wieder angeschlossen. Er und auch der reaktivierte Ilhan Tas sollen die Mannschaft mit ihrer Erfahrung führen. Aus der eigenen Jugend sind zudem Yasin Cetinkaya und Bahutan Albayarak aufgerückt. „Wir haben viele junge Spieler in unserem Kader“, sagt Veli Kutlu, Sportlicher Leiter bei den Hattingern. „Das war sicherlich gewollt, hat sich aber auch ein wenig so ergeben. Unser Wunsch ist natürlich, dass die Spieler lange zusammen bei uns spielen werden, und wir einen neuen Stamm aufbauen können.“

Die Ziele

Es wird sicher eine Zeit dauern bis sich die neue Mannschaft eingespielt hat, für Hedefspor wird das erste Kreisligajahr – nach zwölf Jahren überkreislichen Fußball – eine Findungssaison. Ein Tabellenplatz will der Sportliche Leiter Veli Kutlu auch deshalb nicht als Ziel ausgeben. „Ich bin mir sicher, dass wir mit dem Abstieg nicht viel zu tun bekommen werden“, sagt Kutlu. „Zu welchem Tabellenrang es letztlich reichen wird, ist kaum vorherzusagen. Aber so wichtig ist das auch nicht. Viel wichtiger ist, dass die Mannschaft auch eine Mannschaft wird.“ Und dafür ist hauptsächlich das Trainerteam um Chefcoach Engin Tuncay verantwortlich, der mit seinem Co-Trainer Leroy Lawrence viel Arbeit vor sich hat. 

Die Vorbereitung

Unter den gegeben Voraussetzungen war es auch klar, dass die Vorbereitung nicht einfach werden würde. Die Schwankungen waren groß,. „Mal gab es zwei gute Testspiele und dann war eines wieder schlechter“, so Veli Kutlu.

Die Liga

Hedefspor ist als Absteiger aus der Bezirksliga neu in der höchsten Kreisliga, auf was sich die Hattinger einstellen müssen, wissen sie allerdings nicht so genau. „Viel wird über Ruhrtal und Rüdinghausen geredet, aber so richtig wissen wir nicht, was auf uns zu kommt und wer ganz oben mitspielen wird“, erklärt Veli Kutlu.

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