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Saisonstart im Volleyball
Berliner jagen Friedrichshafen

Volleyball: Friedrichshafen bangt um Vormachtstellung

Erstmals seit vielen Jahren schickt sich eine Mannschaft an, die Vormachtstellung des VfB Friedrichshafen in der Volleyball-Bundesliga ernsthaft zu gefährden.

"Wir haben uns verstärkt, also wollen wir alles gewinnen", verkündete Mark Lebedew selbstbewusst. Der Trainer der Berlin Recycling Volleys hat es mit seinem auf sieben Positionen veränderten Team auf die Meisterschaft abgesehen.

Das haben in den vergangenen Jahren freilich viele probiert - meist jedoch ohne Erfolg. Friedrichshafen holte die Schale in den letzten 14 Jahren zwölfmal an den Bodensee. Einzig die Berliner - damals noch unter dem Namen SCC Berlin - unterbrachen die Serie 2003 und 2004. Am Freitag nehmen die Berliner mit dem Spiel gegen evivo Düren den nächsten Anlauf.

Die Hauptstädter legten sich in der Sommerpause nicht nur einen neuen Namen zu, sondern leisteten sich auch eine Menge hochklassiger Spieler, so dass Friedrichshafens Coach Stelian Moculescu sagt: "Sie haben eine starke Mannschaft und mit Sicherheit einen teureren Kader."


In der Finalserie der vergangenen Saison unterlag Berlin dem VfB noch klar mit 0:3, in dieser Spielzeit sei sein Team aber "auf jeden Fall näher dran", sagte Lebedew dem SID. Berlin könne den VfB "auf jeden Fall angreifen". Helfen sollen dabei vor allem die hochkarätigen Neuzugänge Tomas Kmet und Paul Carroll. Kmet blockte in der vergangenen Saison noch für den Liga-Konkurrenten und dreimaligen Pokalsieger Generali Haching, Diagonalangreifer Carroll schloss seine Saison dort gar als wertvollster Spieler der Liga ab.

Obwohl die Mannschaft wegen der Europameisterschaft erst seit einer Woche komplett ist, lässt Berlins Manager Kaweh Niroomand keine Ausreden gelten. "Wir haben die Investitionen und Anstrengungen nicht unternommen, um schlechter dazustehen als letztes Jahr", sagte er dem SID. Mindestziel sei deshalb "das Erreichen des Endspiels und die Teilnahme am Pokalfinale".

Aller Euphorie in der Hauptstadt zum Trotz zählen auch für Friedrichshafen nur Titel. "Meister zu werden, ist wie immer am wichtigsten", sagte Moculescu. Für die Häfler spricht auf dem Weg dorthin ein gewaltiger Erfahrungsschatz. "Die Routine von Friedrichshafen in Finalspielen ist nicht zu unterschätzen. Die haben sie allen anderen Mannschaften voraus", weiß Niroomand.

Eine erste Standortbestimmung gibt es für Friedrichshafen bereits am ersten Spieltag, den sie mit einer Art inoffiziellem Supercup abrunden: In Unterhaching kommt es am Sonntag zum Duell Meister gegen Pokalsieger. Der VfB und Generali sind die einzigen beiden deutschen Teilnehmer in der Champions League. Auch die Hachinger melden Titelambitionen an. "Unser großes Ziel bleibt, deutscher Meister zu werden, und daran werden wir sehr hart arbeiten", verspricht Trainer Mihai Paduretu.

Zumindest optisch haben die Berlin Recycling Volleys allerdings schon vorgelegt: Weil keine Mannschaft mit A beginnt, stehen sie dank ihrer Umbenennung in vielen punktlosen Tabellen nun ganz oben. Mit ihrem alten Namen SCC Berlin stünden sie dort nur auf Position acht.

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