Am 28. Februar gab Rot-Weiß Oberhausen bekannt, dass die Fananleihe um einen Monat verlängert wird. 124.500 Euro wurden bis dahin eingenommen. Knapp die Hälfte der Mindestsumme erst - daher zeigte man sich in Oberhausen nicht zufrieden.
Allerdings gab es auch technische Probleme, die RWO beheben konnte. Ex-Präsident Hajo Sommers betonte damals: "Wir hatten technische Probleme bei der Anmeldung. Wir kennen viele Interessierte, die investieren wollten, aber bei der Anmeldung gescheitert sind. Die Probleme sollten aber jetzt geklärt sein."
Konkret gab RWO bekannt: "Nachdem bisher für den Zeichnungsprozess neben einem internetfähigen Laptop und gültigem Personalausweis auch ein Zugang zum Online-Banking notwendig war, der für einige Zeichner eine große Barriere darstellte, wurde dieser Schritt nun deutlich vereinfacht. Ab sofort ist dieser Zugang zum Online-Banking nicht mehr notwendig, um sich zu verifizieren."
In der Folge wurden die Beträge stetig größer, am Freitag wurde nun die Grenze von 250.000 Euro überschritten. Damit muss das Projekt nicht begraben werden, zumal Fans noch elf Tage haben, um in die anleihe zu investieren.
Stand Freitag (12 Uhr) haben 143 Investoren 252.500 Euro eingezahlt.
Generell zur Anleihe: Die Anhänger sollten so die Möglichkeit bekommen, um sich direkt an einer positiven Zukunft des Klubs zu beteiligen.
Bis zum 30. Juni 2031 läuft die Anleihe, sie wird mit jährlich vier Prozent verzinst. Jedes Jahr sind weitere Bonuszahlungen für das jeweilige Kalenderjahr möglich, die hängen vom sportlichen Erfolg ab.
Zusätzlich 4 Prozent erhalten die Anhänger bei einem Aufstieg in die 3. Liga. 2 Prozent erhalten die Investoren jährlich je Klassenerhalt in der 3. Liga und weitere 3 Prozent jährlich bei einem Gewinn des Verbandspokals (Niederrheinpokal).
Mit Blick auf den Sport ist ein Aufstieg in diesem Jahr nicht möglich, im Niederrheinpokal steht RWO im Halbfinale - dort geht es am 2. April (19:30 Uhr) gegen die SF Baumberg.