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Schalke 04 II
Fröhling über Sauwetter, Druck und Erleichterung

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Schalke 04 II: Fröhlingüber Sauwetter, Druck und Erleichterung
Foto: Thorsten Tillmann

Der Sieg gegen den KFC Uerdingen war wichtig. Torsten Fröhling spricht nach dem 4:1 über Druck und Erleichterung und die kommenden Aufgaben der U23 des S04.

Nein, vergnügungssteuerpflichtig war das am Freitagabend für die 300 Zuschauer bei 3 Grad Celsius, starkem Wind und überwiegendem Dauerregen im Parkstadion nicht. Wer nochmal daran erinnert werden wollte, warum der Bau der Arena direkt nebenan für den FC Schalke 04 und seine weitere Entwicklung von so immenser Wichtigkeit war, bekam den Beweis beim 4:1 (1:0) gegen den KFC Uerdingen geliefert.

Schalkes Trainer Torsten Fröhling störten die Witterungsbedingungen allerdings nach dem Spiel nicht mehr so sehr. Vom Spiel seiner Mannschaft und einer dicken Strickmütze gewärmt, war ihm die Erleichterung über den Befreiungsschlag der U23 des S04 im Kellerduell gegen den Tabellenletzten anzumerken. "Bei dem Wetter geht es nicht darum, gut auszusehen", lachte Fröhling.

Schalke II: Zadach – Becker (74. Liebnau), Schell, Hanraths, Müller – Kronmüller (81. Frenkert), Mende – Scienza, Krasniqi (87. Aramburu), Berisha – Dadashov.

KFC: Jovic – Klossek (46. Neiß, 79. Fladung), Kadiata (61. Yeboah), Ntika, Schlösser – Prodanovic - Augusto (79. Mallek), Cirillo, Baba, Jensen, Terada.

Tore: 1:0 Krasniqi (1.), 2:0 Becker (51.), 3:0 Schell (75.), 4:0 Dadashov (79.), 4:1 Terada (84.).

Schiedsrichter: Martin Ulankiewicz

Zuschauer: 300

Tore: 1:0 Krasniqi (1.), 2:0 Becker (51.), 3:0 Schell (76.), 4:0 Dadashov (78.), 4:1 Terada (85.).

Fröhling wusste, was nach der abermals enttäuschenden Leistung beim 0:4 in Oberhausen in der Vorwoche auf dem Spiel stand. Bei noch drei ausstehenden Spielen bis zur Winterpause in Wiedenbrück, 1. FC Köln II und zuhause gegen Alemannia Aachen waren die drei Punkte gegen den KFC ein „Muss“. „Das war wichtig, sehr wichtig. Auch von den Punkten her“, machte Fröhling aus seinem Herzen auch gar keine Mördergrube. Denn nach dem letzten überwiegend erfolglosen Monaten wusste auch der Fußballlehrer, was die Stunde nach der abermaligen schlechten Leistung beim RWO geschlagen hatte. Das hat er auch der Mannschaft klar gemacht. „Ruhe haben sie vor mir nicht gehabt und ich habe mir selber auch keine Ruhe gegeben“, bestätigte Fröhling.

Endlich hat sein Team mal Leben gezeigt, die Zweikämpfe wurden leidenschaftlich geführt, Fröhling hat Leonardo Weschenfelder Scienza sogar beim Tackeln erwischt. „Wer hat das schon mal gesehen bei ihm?“ sagte Fröhling anerkennend.

"Darüber ärgere ich mich tierisch. Das darf nicht passieren."

Torsten Fröhling

Das frühe 1:0 durch Bleron Krasniqi spielte der Mannschaft natürlich in die Karten. Das 2:0 durch Timo Beckers Kopfball (51.) beseitigte letzte Zweifel. „Die beiden Tore zum 1:0 und 2:0 fielen zum richtigen Zeitpunkt“, nickte der 55-Jährige. „Sie waren konzentriert, deswegen war das frühe Tor so wichtig, damit du sofort etwas Sicherheit kriegst.“ Danach trafen noch der eingewechselte Björn Liebnau (71.) und Rufat Dadashov (78.) zum 4:0, ehe Shun Terada fünf Minuten vor dem Ende noch der Ehrentreffer für die überforderten Krefelder gelang: „Darüber ärgere ich mich tierisch. Das darf nicht passieren. Wir waren im Strafraum in Überzahl und waren da einmal nicht komplett und deswegen wird das sofort bestraft.“

Mit nun 19 Punkten konnten die Knappen etwas Abstand zu den Abstiegsplätzen herstellen. In den verbleibenden drei Spielen gehe es nun darum, dass mitzunehmen, was noch möglich sei. „Da gibt es kein Ziel. Wir müssen weitermachen wie gegen Uerdingen, uns weiter steigern und dann Punkt für Punkt sammeln“, lautet die Marschrichtung bis zur Winterpause. Ob die in dieser Saison oft lethargisch wirkende Mannschaft nun dauerhaft verstanden hat, werden die nächsten Wochen zeigen. Aber zumindest ist nach dem dringend benötigtem Sieg gegen Uerdingen etwas Druck aus dem Kessel.

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