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RL West
Trauer und Bestürzung bei Konkurrenz über das Wattenscheid-Aus

Foto: Stefan Rittershaus

Die Nachricht vom Rückzug der SG Wattenscheid aus der Regionalliga West hat für viel Bestürzung gesorgt. Auch Verantwortliche der Liga-Konkurrenz bekunden ihre Trauer.

Obwohl [article=449412]der SC Verl eigentlich der größte Profiteur des Rückzugs der Wattenscheider ist[/article], bedauern die Ostwestfalen die Nachricht. "Ich bin super traurig, dass so etwas jetzt passiert ist. Für Trainer Farat Toku tut es mir sehr leid. Ich kenne ihn sehr gut und schätze seine Arbeit. Wenn wir gegeneinander gespielt haben, habe ich ihm immer gesagt: 'Wahnsinn, was du aus dieser Mannschaft rausholst.' Ich hätte dem Klub gewünscht, dass er eine Lösung für die Probleme findet", sagt Raimund Bertels, 1. Vorsitzender des Vereins.

Traurig ist auch Rot-Weiß Oberhausens Trainer Mike Terranova, der zur SG Wattenscheid ohnehin eine besondere Beziehung hat. Immerhin kommt "Terra" aus Wattenscheid und verbrachte seine Jugend und die ersten Seniorenjahre bei der SGW. "Es ist bitter, wenn man sieht, was da verloren geht. Es war zwar abzusehen, weil es immer knapper, knapper, knapper wurde, aber ist in der Konsequenz schon bitter", wird Terranova in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung zitiert. Seine Oberhausener hätten eigentlich am Samstag gegen Wattenscheid spielen müssen.

Eine besondere Aktion hat sich Regionalligist TuS Haltern einfallen lassen. Unter dem Hashtag #DerRuhrpottStehtZusammen wollen die Halterner allen Wattenscheider Dauerkarteninhabern zu sämtlichen Heimspielen des TuS in dieser Saison freien Eintritt gewähren.

Auch in den Sozialen Netzwerken ließ die Nachricht vom Wattenscheid-Aus viele Nutzer nicht kalt. Selbst Zweitligist Arminia Bielefeld schickte auf Twitter Grüße in Richtung Lohrheide, mit einem Video von 1991, als die Wattenscheider in der Bundesliga Bayern München bezwangen.









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