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RS-Niederrheinpokal
RWE erreicht erstes Etappenziel

Foto: Thorsten Tillmann

Rot-Weiss Essen ist durch einen 3:0 (0:0)-Erfolg bei Union Nettetal ins Halbfinale des RevierSport-Niederrheinpokal eingezogen. Die Tore erzielten Timo Brauer mit einem verwandelten Foulelfmeter und Marcel Platzek, der sich gleich doppelt in die Torschützenliste eintragen konnte.

Für Essens Trainer Karsten Neitzel dürfte die Pressekonferenz nach dem Spiel noch ein wenig in Erinnerung bleiben. Statt eines isolierten Presseraums stand der Fußballlehrer inmitten von unzähligen Leuten im Vereinsheim in Nettetal. Ein nicht kleiner Teil der 1750 Zuschauer hatte die Anlage nicht mit dem Schlusspfiff bereits verlassen, sondern sich eher in der Gaststätte eingefunden. Genau dort musste Neitzel dann sein Statement geben.

„Für uns war es wichtig, dass wir das erste, kleine Etappenziel erreichen. Nämlich, dass wir im Pokal überwintern und ins Halbfinale einziehen. Das haben wir erreicht“, hielt Neitzel nach Schlusspfiff fest. Nach einem Foul im Sechzehner an Lukas Scepanik hatte Timo Brauer den fälligen Strafstoß verwandelt. Marcel Platzek schraubte das Ergebnis in den Schlussminuten noch mit einem Doppelpack aufs 3:0 am Ende. So deutlich wie es auf dem Papier aussieht, war es jedoch nicht. RWE zeigte sein in dieser Saison bekanntes Pokalgesicht, agierte dominant im Ballbesitz, erspielte sich jedoch nicht Chancen am Fließband. „Wir haben wenig herausgespielt, waren aber effizient“, meinte auch der Trainer.

Pröger musste mit Magen-Darm passen

Noch am Morgen erhielten die Essener eine Nachricht, die bei einigen die ein oder andere Sorgenfalte hatte wachsen lassen. Kai Pröger meldete sich mit einem Magen-Darm-Virus für das Pokalspiel ab. Neitzel: „Das hat uns nicht in die Karten gespielt. Wir brauchen momentan jeden Spieler. Deswegen bin ich auch froh, dass wir gewonnen haben. Wir haben einen soliden Job gemacht.“

Drei Spiele warten auf die Essener noch im Kalenderjahr 2018. Das erste am kommenden Sonntag beim Wuppertaler SV, ehe es danach noch gegen Kaan-Marienborn und die U21 des 1. FC Köln geht. Damit haben die Bergeborbecker drei Aufgaben zu bewältigen, um auch das nächste Etappenziel zu erreichen, etwas näher an die Spitze zu kommen und einen versöhnlichen Jahresausklang zu feiern.

Autor: Stefan Loyda

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