Startseite

OL NR
Velberter Patzer wird zu Steilvorlage für Bocholt

(5) Kommentare
OL NR: Velberter Patzer wird zu Steilvorlage für Bocholt
Foto: Michael Gohl

Die SSVg Velbert erlitt im Aufstiegskampf mit einer 0:1-Niederlage beim ETB einen herben Nackenschlag. Durch die Niederlage kann jetzt der 1. FC Bocholt aufsteigen.

Große Enttäuschung bei der SSVg Velbert. Durch die 0:1-Niederlage gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen musste der Tabellenzweite die Chance auf den Regionalliga-Aufstieg vorerst aus der eigenen Hand geben. Denn sollte der Ligaprimus aus Bocholt am Sonntag sein letztes Heimspiel in dieser Saison gegen den TSV Meerbusch gewinnen, kann die SSVg den Rückstand bei dann nur noch zwei verbleibenden Partien nicht mehr aufholen.

Dabei sah es zu Beginn gegen den ETB noch gut aus für die Velberter um Interimstrainer Timo Achenbach, der nach der Beurlaubung von Cheftrainer Hüzeyfe Dogan die SSVg übernahm: „Wir haben gut begonnen, waren gut im Spiel drin und aggressiv. Außerdem hatten wir zu Beginn genau die Ballgewinne, die wir vorher für unseren Plan vorbereitet hatten.“

ETB SW Essen: Jaschin – Atas, Sahin, Akhal, Nguanguata – Maßmann, Reichardt, Remmo (88. Williams), Merzagua, Mumcu (73. Cisse) – Kimbakidila (95. Togbedji)

SSVg Velbert: Lenz – Abdel Hamid (46. Dorda), Mondello (77. Duschke), Urban, Geisler – Kaya, Machtemes, Schiebener (70. Weißenfels), Coruk (63. Xiros), Erwig-Drüppel (63. Alabas), Hilger Schiedsrichter: Stefan van Wickeren.

Tore: 1:0 Kimbakidila (45.).

Gelbe Karten: Maßmann, Reichardt, Atas, Remmo, Williams – Lenz, Alabas.

Zuschauer: 400.

Doch all das nütze nichts wie Achenbach feststellen musste: „Was man ganz klar sagen muss, ist, dass wir im letzten Drittel und gerade vor dem Tor einfach nicht zielstrebig genug waren. Teilweise waren wir zu hektisch und haben die falschen Entscheidungen getroffen. In dieser Phase hätten wir uns mit einer Führung belohnen müssen.“

Stattdessen fiel der Treffer aber auf der anderen Seite durch den pfeilschnellen ETB-Stürmer Prince Kimbakidila, der für den Treffer des Tages sorgte: „Leider haben wir zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt das 0:1 kassiert, bei dem wir nicht sauber verteidigen. Das war schon ein Nackenschlag für uns.“

Auch nach dem Seitenwechsel schafften es die Velberter nicht den so wichtigen Treffer zu erzielen: „Wir haben nochmal viel probiert und auch noch einen Pfostentreffer gehabt. Aber es hat der letzte Druck gefehlt. Schlussendlich war es eine sehr unglückliche Niederlage. Das hatten wir uns natürlich anders vorgestellt und müssen jetzt mit dieser Niederlage leben“, konstatierte Achenbach.

Auf der anderen Seite verabschiedete sich der ETB in seinem letzten Heimspiel in dieser Spielzeit mit einem Dreier vom heimischen Publikum. Für den Unterschied sorgte Kimbakidila, der von den ETB-Fans als Spieler des Jahres gewählt wurde und lobende Worte von ETB-Coach Suat Tokat bekam: „Wir wussten, dass wir unsere Räume kriegen werden. Denn der Gegner hatte viel Dampf auf dem Kessel und musste kommen. So ist dann auch in der ersten Halbzeit das Tor entstanden. Ich denke, wenn Prince nicht so schnell ist, wie er eben ist, dann hätte er den nicht gemacht. So kommt er mit der Fußspitze noch dran.“

(5) Kommentare

Spieltag

Oberliga Niederrhein

1
2
3
4
5
1
2
3
4
5
1
2
3
4
5

Neueste Artikel

KOMMENTARE

Hinweis:
Um Kommentare schreiben zu können, musst du eingeloggt sein. Falls du noch nicht angemeldet bist, kannst du dich hier kostenlos anmelden.

Jünther, Jötz und Jürgen 2022-05-28 22:47:03 Uhr
Gut, dass nicht jede hektische Trainerentlassung die gewünschte Wirkung zeigt. Verzockt?????
Fussballer19 2022-05-28 23:13:12 Uhr
Aber sowas von verzockt!!
Kann sich Herr Kuhn auf seine Kappe nehmen..
Überdingen 2022-05-29 00:02:03 Uhr
Wir finden es gut beim KFC05....mal wieder nach velbert zu fahrenZwinker
Bocholt ist die stärkere truppe und wird aufsteigen.
BallaBalla 2022-05-29 00:05:50 Uhr
Ich lach mich schlapp!! Sag nur Hutwelker Entlassung auf Platz 2 und ab ins nichts Zwinker
Johag 2022-05-29 08:19:09 Uhr
Wenn ich Velbert in den letzten 2 Spielen gesehen habe, dann waren das auch nicht mehr die Velberter der Hinrunde. Das Paradestück der Velberter, das offensive zentrale Mittelfeld kriegt kaum noch 3 Pässe hintereinander hin, geschweige denn eine Kombination. Die rechte Angriffsseite war kaum vorhanden und die linke Angriffsseite haben bes. der Essener 6er und 11er ganz stark wegverteidigt. Dadurch war Velbert in beiden Spielen extrem Konteranfällig. Schon das Unentschieden gegen Schonnebeck war sehr glücklich, gegen ETB hätte Velbert auch gut und gerne 3:0 verlieren können, denn die klareren Torchancen hatte am Ende der ETB.
Und spätestens als ab der 75. Minute diverse Velberter Spieler mit ihren Nerven zu kämpfen hatten, war da auch nicht mehr viel dran.
Ob dem Velberter Trainer nicht evtl. schon in der 60. Minute die Nerven flatterten werden wir wohl nie erfahren. Für mich kam der Doppelwechsel der Velberter jedenfalls viel zu früh.

RevierSport Digital

Im günstigen Abo oder als Einzelheft

Jeden Montag und Donnerstag Fußball ehrlich und echt von der Bundesliga bis zur Bezirksliga. Im günstigen Abo oder als Einzelheft auf ihrem PC, Mac oder mobilem Endgerät.