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Verletzungssorgen, aber die Defensive bleibt eine Macht

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SV Schermbeck: Verletzungssorgen, aber die Defensive bleibt eine Macht
Foto: Markus Joosten

Acht Verletzte hat der SV Schermbeck und trotzdem den Auftakt locker gewonnen. Trainer Sleiman Salha erklärt, warum sein Team fast keine Gegentore mehr kassiert.

Der Restart nach der Winterpause in der Oberliga Westfalen kam für den SV Schermbeck eine Woche zu spät und glückte trotzdem: Gegen den TuS Erndtebrück holten der Klub einen 4:0-Heimsieg, der laut Schermbeck-Coach Sleiman Salha „absolut verdient war. Wenn der Gegner 90 Minuten keine Torchance hat, dann kann man das, glaube ich, so sagen.“

Eigentlich war der Start der Restserie für Schermbeck für den 20. Februar angesetzt. Doch wegen des Sturms wurde das Spiel gegen den TuS Haltern auf den kommenden Donnerstag (19.30 Uhr, RS-Liveticker) verlegt. „Das war schon schade, da wir vor zwei Wochen auf dem absoluten ,Peak‘ waren“, ärgert sich Salha, denn: Die Vorbereitung von Schermbeck lief hervorragend. Die Testergebnisse stimmten und „wir haben am Defensivkonzept und dem Spiel mit dem Ball sehr gut gearbeitet".

Nach der Spielabsage erwischte es dann aber das Team von Salha, das aktuell gleich acht Verletzte zu beklagen hat. „Wir haben am Wochenende mit Spielern aus der U19 aufgestockt. Ich habe aufgehört, mich aufzuregen, und stecke meine Energie in die Spieler, die mir zur Verfügung stehen“, erklärt der 33-Jährige.

Gegen Erndtebrück war dies bei Marcel Rene Ryczak der Fall: „Er hat mein Vertrauen bekommen und ein sehr gutes Spiel gemacht“, sagt Salha. Ryczak dankte es dem Trainer, indem er das vierte Tor erzielte. Der SV-Kader wurde in der Winterpause dazu nur minimal verändert. Stürmer Vedad Music stieß zum Team und hat laut seinem Coach „alle Zeit, sich weiterzuentwickeln“.

Schermbecks Defensive ist kaum zu überwinden

Trotz des momentan stark ausgedünnten Kaders kann sich Schermbeck auf die Defensivstärke verlassen. In den letzten sechs Oberliga-Spielen stand fünfmal die Null. Alle diese Spiele wurden zudem gewonnen. „Nach dem Umbruch im Sommer mussten wir erst auf ein bestimmtes taktisches Niveau kommen. Inzwischen haben wir eine ganz klare Linie gegen den Ball – das fängt bei den Spielern vorne an. Alle haben es verinnerlicht und zeigen das im Training und den Spielen“, freut sich der Trainer.

Momentan belegt Schermbeck den neunten Rang in der Oberliga Westfalen, der zur Aufstiegsrunde berechtigt. „Wir spielen Donnerstag gegen Haltern und wenn wir gewinnen, sieht es gut aus“, meint Salha, dessen Team sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsrunde hat. Am Sonntag folgt dann direkt das nächste Spiel gegen Preußen Münster II. „Holen wir zwei Siege, dann setzen wir uns schon ein bisschen fest“, blickt Salha gelassen voraus. Nach fünf Siegen aus den vergangen sechs Oberliga-Spielen auch durchaus berechtigt.

Weitere News zur Oberliga Westfalen gibt es hier.

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