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TSG Sprockhövel
Gelb-Rot für Torjubel - und dann der Ausgleich

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TSG Sprockhövel: Gelb-Rot für Torjubel - und dann der Ausgleich
Foto: Walter Fischer

Zwischen der TSG Sprockhövel und dem ASC Dortmund entwickelte sich am Sonntag ein Wahnsinns-Spiel. Am Ende war der Torjäger der Hausherren der tragische Held.

Was war das für ein Spektakel, das die rund 350 Zuschauer im Duell zwischen der TSG Sprockhövel und dem ASC 09 Dortmund am Sonntag in der Oberliga Westfalen sahen. 3:3 hieß es am Ende - nachdem in der Nachspielzeit zwei Tore gefallen waren.

Beide Mannschaften waren gut in die Saison gestartet, zudem stehen auf beiden Seiten in Nazzareno Ciccarelli und Maximilian Podehl die beiden besten Torjäger der Liga. Den Auftakt machte allerdings Mick Steffens, der Sprockhövel nach zehn Minuten in Führung brachte. Dieser Vorsprung sollte allerdings nicht allzu lange halten, denn Podehl sorgte in der 20. Minute für den ersten Streich aus seiner Sicht. Weil jedoch Ciccarelli vier Zeigerumdrehungen später für Sprockhövel per Strafstoß erhöhte, ging es mit einem 2:1 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel machten es sich die Hausherren selbst schwer. Nach 51 Minuten sah Mert Sahin einen Platzverweis, so dass Sprockhövel von nun an in Unterzahl spielte. Dortmund kam in der 62. Minute durch den zweiten Treffer von Podehl zurück - nun hatte sich endgültig das Torjäger-Duell entwickelt.

Elf Tore in sieben Spielen für Ciccarelli

Doch bis in die Nachspielzeit hinein sollte nichts Zählbares mehr passieren, dann überschlugen sich jedoch die Ereignisse. In der 92. Minute war es natürlich Ciccarelli, der für die TSG den vermeintlichen 3:2-Siegtreffer erzielte. Seinen elften Saisontreffer im siebten Spiel feierte der 24-Jährige allerdings damit, sich das Trikot vom Leib zu reißen. Problem: Ciccarelli hatte bereits Gelb gesehen, der Schiedsrichter zeigte ihm folgerichtig Gelb-Rot. Sprockhövel war nun nur noch zu neunt - und die Partie noch nicht zu Ende.

So kam es, wie es kommen musste. Die Aplerbecker hatten noch einen letzten Angriff, der bei Ciccarellis engstem Verfolger in der Torjägerliste landete. Podehl ließ sich nicht zweimal bitten und der 23-Jährige markierte seinen Dreierpack zum umjubelten 3:3 aus Sicht der Gäste.

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