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VfB Homberg
Hilden könnte ein Wellenbrecher sein

Foto: Michael Gohl

Der heutige Gegner von Oberliga-Spitzenreiter VfB Homberg hat vor fünf Jahren letztmals gegen die Gelb-Schwarzen verloren. Janßen bittet um Unterstützung.

Die Erfolgswelle am Rheindeich ebbt nicht ab. Die Kicker des VfB Homberg stehen vor dem bereits heute um 16 Uhr steigenden Heimspiel gegen den VfB Hilden ungeschlagen und unangefochten mit sieben Punkten Vorsprung auf Platz zwei nach zehn Siegen in elf Spielen an der Spitze der Oberliga – und ihr Coach ist indes dabei, die Lorbeeren für den bereits beachtlichen dritten Platz in der Vorsaison und den anhaltenden Erfolg zu erhalten. Erneut ist Stefan Janßen bei der Wahl zu Duisburgs Trainer des Jahres im Rennen der letzten drei Kandidaten.

Ob es der Coach neben Thomas Gerstner von den MSV-Frauen und Kanupolo-Trainer Björn Zirotzki am 23. November im Theater am Marientor wie schon vor zwei Jahren auf das oberste Podest schafft, oder auch nicht – „es ist eine große Ehre für mich dabei zu sein“, sagt Janßen. „Ich bin total begeistert und danke allen, die für mich gestimmt und mich unterstützt haben.“

Unterstützung ist das Schlagwort für den Trainer, der „eine Bitte an alle sportbegeisterten Duisburger“ richten möchte. „Die Bitte, am Samstag uns und am Montag den MSV Duisburg beim Zweitliga-Spiel gegen St. Pauli zu unterstützen“, sagt Janßen, der bekennendes Mitglied bei den Zebras ist. „Meine Jungs haben Großes vollbracht und sich die Unterstützung verdient, die sie am Samstag dringend brauchen. Der MSV hat eine tolle Leistung in Köln abgeliefert und mit seinem neuen Trainer frischen Wind reingebracht. Es wäre großartig, wenn ihn ein volles Haus zum nächsten Sieg schreien würde“, so Janßen, der auch selbst dabei sein wird.

Was den heutigen Gegner der Homberger angeht, warnt Janßen trotz dessen zwölftem Platz vor einer „bärenstarken Truppe, deren Ergebnisse für sich sprechen.“ Elf seiner zwölf Zähler holte der VfB in den letzten sieben Partien – darunter ein 5:3 in Schonnebeck und ein 4:0 beim aktuell Zweiten 1. FC Bocholt. „Sie haben bewiesen, dass gerade bei Vereinen, die oben stehen, mit ihnen zu rechnen ist“, warnt Janßen.

Die Homberger passen also ins Beuteschema der Hildener – und in den letzten Jahren waren die Gelb-Schwarzen auch oft ein gefundenes Fressen für die Schwarz-Weißen. So ist die Motivationsspritze auch bei einem Sieben-Punkte-Polster auf Rang zwei schnell im Homberger Taktikkasten gefunden. „Da muss ich tatsächlich nicht viel sagen. Seit ich Trainer in Homberg bin, haben wir es nicht geschafft, Hilden zu schlagen“, weiß Stefan Janßen. Der letzte Sieg liegt gar fünf Jahre und acht Spiele zurück.

Doch momentan würde es nicht verwundern, wenn die Erfolgswelle am Rheindeich auch diesen hartnäckigen Wellenbrecher heute wegspült.

Autor: Sven Kowalski

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