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LL NR 3
ESC Rellinghausen siegt gegen Top-Favoriten Hamborn

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LL NR 3: ESC Rellinghausen siegt gegen Top-Favoriten Hamborn
Foto: Michael Gohl

Mit 1:0 (1:0) gewann der ESC Rellinghausen am siebten Spieltag der Landesliga Niederrhein Gruppe 3 gegen die Sportfreunde Hamborn. Dank des Sieges gelang ESC-Coach Behnke eine Premiere.

Vor der Begegnung forderte Sascha Behnke, Trainer des ESC Rellinghausen, von seiner Mannschaft auch mal gegen einen Top-Favoriten der Liga zu gewinnen. Seine Forderung sollte Früchte tragen und so gewannen die Essener knapp gegen Hamborn dank eines Treffers von Jumpei Sugiura kurz vor der Pause.

Behnke freute sich dementsprechend über die drei Punkte und feierte damit persönlich eine Premiere: „Ich bin jetzt im vierten Jahr Trainer in Rellinghausen. Mir ist es jetzt zum ersten Mal gelungen gegen einen Top-Favoriten zu gewinnen. Punkte haben wir schon mal gegen Favoriten geholt, aber es ist das erste Mal, dass wir einen Dreier einfahren konnten.“

ESC Rellinghausen: Heußen – Beckmann, Durmus, Fritzsch, May, Piljic – Huxholt (81. Oteng-Adjej), Kötz, Sugiura (90. Komiya) – Nadolny (87. Simon), Wicker (70. Pirogov).

SF Hamborn: Sadiklar – Helling, Herrmann, Kolberg, Schmitt, Wichert – Bode, Golley, Krystofiak, Stenzel – Diallo (81. Goralski).

Schiedsrichter: Maurice Wilke

Tore: 1:0 Sugiura (44.).

Zuschauer: 50

Auch für die Mannschaft vom Krausen Bäumchen gab es eine Premiere. Mit dem Sieg gegen die Sportfreunde holte die Behnke-Elf zum ersten Mal in dieser Saison zwei Siege in Serie: „Es tut gut, wenn man mal zwei Spiele hintereinander gewinnt, auch wenn wir spielerisch nicht die überlegende Mannschaft waren. Aber gemessen an den Torchancen waren wir über die kompletten 90 Minuten klar die bessere Mannschaft, denn wir waren zwingender vor dem Tor.“

Eine Kleinigkeit störte Behnke dann aber doch: „Wir haben es verpasst, dass zweite Tor nachzulegen. Aber ansonsten bin ich absolut zufrieden. Wir standen dafür hinten sehr gut.“

Auf der anderen Seite erlebte Hamborn-Trainer Stefan Janßen einen bitteren Nachmittag mit seiner Mannschaft: „Die Niederlage war auf jeden Fall unnötig, wenn man die Spielanteile betrachtet. Aber fehlendes Temperament in der ersten Halbzeit führte zum Gegentor. Das muss man klar so sagen. Die Überlegenheit in der zweiten Halbzeit konnten wir nicht in Tore ummünzen und haben die Chancen nicht konsequent genug herausgespielt.“

Besonders bitter aus Sicht der Gäste war eine Unstimmigkeit des Schiedsrichtergespanns, die unmittelbar vor dem Gegentreffer entstand. So hob der Linienrichter die Fahne, da er eine Abseitsposition sah. Der Schiedsrichter jedoch war anderer Meinung und ließ weiterspielen. „Der Linienrichter hat die Fahne gehoben und ich dachte es wäre Abseits. Das dachte eigentlich jeder. Aber was soll ich mich über Entscheidungen aufregen, die nicht getroffen wurden. Am Ende heißt es noch lange nicht, dass man aufhören muss. Der Ball muss trotzdem verteidigt werden“, kommentierte Janßen die Situation.

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