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SGS unterliegt Jena
Högner: "Basics müssen einfach stimmen"

Frauen: SGS verliert Kellerduell gegen Jena

So richtig viele Zuschauer lockte das Flutspielspiel am Totensonntag zwischen der SG Essen-Schönebeck und dem FF USV Jena nicht ins Stadion “Am Hallo”.

Gerade einmal 500 waren es. Gelohnt hatte es sich für die Essener auch nicht. Das Team von Trainer Markus Högner kassierte im richtungweisenden Duell im Kampf um den Klassenerhalt eine verdiente 1:2 (0:0)-Niederlage. “Die Basics müssen einfach stimmen. Wir haben den Gegner aber aufgebaut”, monierte Högner und ergänzte hinsichtlich der Tabellensituation: “Jetzt ist wieder alles offen.”

SG Essen-Schönebeck - FF USV Jena 1:2 (0:0) SG Essen-Schönebeck: Löhr - da Silva Costa (66. Freutel), Tarr, Hauer,Dörpinghaus - Kraus (83. Goddard), Martini - Bade, M. Hoffmann, Weissenhofer (66. Özer) - Malinowski. FF USV Jena: Burmeister - Brosius, J. Arnold, Radtke, Seiler - Utes - Heinze (61. Schmutzler), Bayer (89. Treml), A. Arnold - Schiewe, Anonma. SR: Marina Wozniak (Herne). Tore: 0:1 Schiewe (61.), 1:1 M. Hoffmann (66.), 1:2 Anonma (76.). Gelbe Karten: Bade, Döringhaus - Radtke, Schmutzler, S. Arnold, Utes. Gelb-Rote Karte: Malinowski (wiederholtes Foulspiel) - Seiler (wegen Meckerns). Zuschauer: 502.

Die als Tabellenvorletzter aus der Universitätsstadt angereisten Gäste zeigten von Beginn an die engagiertere Darbietung. Für Dauergefahr im Strafraum der Essenerinnen sorgte Genoveva Anonma. Die äquatorialguineische Nationalspielerin breitete der Innenverteidigerinnen Katarina Tarr und Elena Hauer, letztere erwischte nicht ihren besten Tag, immer wieder mit ihrer Schnelligkeit Probleme. Die Högner-Elf konnte sich glücklich schätzen, dass es nicht mit einem Rückstand in die Pause ging. Gerade einmal ein Torschuss konnte die SGS in den ersten 45 Minuten verzeichnen. Linksverteidigerin Sabrina Dörpinghaus prüfte Jenas Torfrau Jana Burmeister in der achten Minute mit einem Distanzschuss. “Ab der 15. Minuten hatten wir einen ganz großen Bruch im Spiel”, bemerkte Högner.

Deutlich präsenter, weil auch aggressiver, agierte der letztjährige DFB-Pokalfinalist beim Gastspiel in Essen. Die Mannschaft von Interimstrainer Daniel Kraus schaffte es zudem, sich immer wieder Überzahlsituation zu überarbeiten. Großes Glück hatten die Schönebeckerinnen, dass Anonma in der 22. Minute im Abseits stand als sie allein vor Torfrau Stefanie Löhr auftauchte. Hauer hatte zuvor mit dem Rücken zum Ball gestanden. Klasse war zudem die Aktion von U20-Weltmeisterin Slyvia Arnold, die mit ihrem Volleyschuss für Torgefahr sorgte (20.).

Die entscheidenden Spielminuten folgten um die 60. herum. Zunächst brachte Jenas auffällige Kapitänin Carolin Schiewe ihr Team in Führung (61.), kurz darauf sah Lisa Seiler nach einem Handspiel im Strafraum die Gelbe Karte und wegen Meckerns auch noch die Gelb-Rote. Melanie Hoffmann sorgte mit ihrem verwandelten Elfmeter für den Ausgleich (66.), der aber nicht lange währte. In der 76. Minute war es dann doch Anonma, die traf. Und auf Essener Seite wurde anschließend Kyra Malinowski nach einem Stürmerfoul des Feldes verwiesen. “Die Niederlage ist für mich unerklärlich, weil wir zuletzt gut gearbeitet, trainiert und zwei gute Spiele abgeliefert haben. Wir müssen jetzt weiter fighten”, bilanzierte Högner.

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