[article=495241]Am Montag präsentierte[/article] der VfL Bochum nach Herbert Bockhorn (Huddersfield) und Tarsis Bonga (Chemnitz) seinen dritten externen Neuzugang: Gerrit Holtmann. Ein Spieler, für den der FSV Mainz 05 vor vier Jahren einmal drei Millionen Euro ausgegeben hat. Doch wirklich einschlagen sollte er bei den Mainzern nie. Insgesamt 29 Pflichtspiele hat er für die 05er gemacht, dabei zwei Tore erzielt und zwei Treffer vorbereitet.
Im vergangenen Jahr war Holtmann an den SC Paderborn ausgeliehen, kam in 24 Spielen auf 1.063 Einsatzminuten. Sein einziges Saisontor für den Tabellenletzten der vergangenen Bundesliga-Saison erzielte Holtmann beim sensationellen 3:3-Unentschieden am 12. Spieltag bei Borussia Dortmund, als er Julian Weigl stehen ließ und zum Tor ziehen konnte. Doch der VfL kann sich auf eine echte Verstärkung freuen, wenn man den Worten von Rouven Schröder glauben mag.
"Er ist als Außenspieler ein Pfeil"
Schröder schaffte einst beim VfL den Aufstieg zum Fußballprofi, seit 2017 ist er Sportvorstand bei den Mainzern: „Er ist als Außenstürmer ein Pfeil. Sehr schnell und gradlinig. Ich glaube, er weiß gar nicht, was er alles kann.“ Für die Mainzer hatte es meist dennoch nicht gereicht. Schröder traut dem 25-Jährigen aber einiges zu: „Er kann in der 2. Liga dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Er kann ein riesiger Gewinn für den VfL sein.“ Wichtig müsse dabei jedoch sein, dass er sich in der Mannschaft wohlfühlt. „Er braucht das“, sagt Schröder.
Für ihn haben die Bochumer eine kleine Ablöse bezahlt, die mit seinem Gehalt in Mainz verrechnet wird. Eine gute Investition, wie Schröder meint: „Er ist wirklich ein sehr guter Konterspieler. Ich freue mich sehr für Gerrit und den VfL, dass es so geklappt hat. Wir drücken ihm alle Daumen.“ Beim VfL hat Holtmann einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben und erhält die Rückennummer 21. gp / sl
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