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3. Liga
Einer der besten Defensivspieler der 3. Liga wechselt zu einem Bundesliga-Klub

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Max Geschwill, hier im Laufduell gegen Münsters Joel Grodowski, wird ab dem 1. Juli in der Bundesliga spielen.
Max Geschwill, hier im Laufduell gegen Münsters Joel Grodowski, wird ab dem 1. Juli in der Bundesliga spielen. Foto: firo

Bitter für den SV Sandhausen. Die Baden-Württemberger verlieren einen ihrer besten Spieler an einen Bundesliga-Klub.

Bundesliga-Aufsteiger KSV Holstein gab die Verpflichtung von Abwehrspieler Max Geschwill vom SV Sandhausen bekannt. Der 22-Jährige wechselt somit aus der 3. in die 1. Liga.

Geschwill wurde im Nachwuchsleistungszentrum der TSG Hoffenheim ausgebildet und wechselte im vergangenen Sommer zum SV Sandhausen. Auch Rot-Weiss Essen hatte lange auf eine Verpflichtung von Geschwill gehofft. Für den Drittligisten Sandhausen bestritt der Linksfuß insgesamt 31 Partien.

"Mit Max Geschwill gewinnen wir einen flexiblen Defensivspieler", erklärt Geschäftsführer Sport Carsten Wehlmann, "der sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der defensiven Außenbahn einsetzbar ist. Wir sind davon überzeugt, dass er bei uns den nächsten Schritt gehen wird."

"Holstein hat in der vergangenen Saison mit seinem attraktiven Fußball beeindruckt. Nun bin ich ab Sommer Teil dieser Geschichte und werde alles daransetzen, schnellstmöglich anzukommen und mich in diese Mannschaft zu integrieren", sagte Geschwill.

3. Liga: Sandhausen macht Verpflichtung von Dominic Baumann klar

Derweil konnte Sandhausen das Buhlen um Dominic Baumann gewinnen. Der 15-Tore-Mann des Absteigers aus Halle entschied sich für einen Wechsel zum SVS.

"Dominic ist ein Stürmer, der weiß, wo das Tor steht. Das konnte er zuletzt in der abgelaufenen Drittliga-Saison mit einer beachtlichen Trefferquote unter Beweis stellen", sagt Matthias Imhof, Sportdirektor des SV Sandhausen, über den ablösefreien Transfer. Baumanns Vertrag in Halle wäre ursprünglich bis zum 30. Juni 2026 gelaufen. Aber der Kontrakt galt nur für die 3. Liga.

In der vergangenen Spielzeit machte der Mittelstürmer mit 16 Treffern in 40 Pflichtspielen für den Halleschen FC auf sich aufmerksam. Im Ligabetrieb kam er für den HFC fast immer zum Einsatz und verpasste lediglich die Partie des letzten Spieltags. Obwohl sein Verein über weite Strecken vom Abstieg bedroht war, schaffte es Baumann hinter Jannik Mause (Ingolstadt, 18 Treffer), Malik Batmaz (Münster, 17) und Joel Grodowski (Münster, 17) mit 15 Treffern auf Rang vier der Torjägerliste. Durch 16 Scorerpunkte war Baumann an etwa einem Drittel aller HFC-Tore beteiligt.

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