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AfD-Frau beleidigt VfL Osnabrück
Der Klub reagiert grandios

(78) Kommentare
AfD-Frau beleidigt VfL Osnabrück: Der Klub reagiert grandios
Foto: firo

Sie wollten klare Kante gegen rechte Gesinnungen zeigen: Die Spieler, Verantwortliche und Fans des VfL Osnabrück.

Vor dem Drittligaspiel am Samstag gegen Hansa Rostock (1:1) distanzierte sich der Verein klar gegen Rassismus, Diskriminierung und Vorurteile.

Trikot mit klarer, politischer Botschaft Zu diesem Zwecke spielte die Mannschaft auch in einem eigens bedruckten Trikot. Auf weißem Grund stand da in Veilchen-lila „Gegen Rechts“.

Eine Aktion, die in Osnabrück viel Unterstützung erhielt. Nur die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch fand diese Aktion „unpassend“.


Auf ihrem Twitter-Account schreibt sie dazu: „Liebe Honks vom @VfL_1899 Könnt ihr etwas präzisieren? Wer o was genau ist „rechts“? Und: wann steht ihr auf gegen „Links“? Wenn Hamburg wieder brennt? Oder wenn die nächsten 100 kg Chemikalien zum schmutzige Bomben bauen bei Linksextremisten gefunden werden?“

Anspielung auf G20 in Hamburg

Von Storch spielt dabei auf die Geschehnisse während des G20-Gipfels in Hamburg an. Teilt dazu noch einen Artikel des Blogs „Pi-News“. Einer Website, die sich ihrer Selbstbeschreibung nach gegen eine befürchtete „Islamisierung Europas“ richte und sich als proamerikanisch und -israelisch bezeichnet.

Die Reaktion vom VfL Osnabrück auf die Provokation der AfD-Frau ist mehr als schlagfertig.


Die Antwort: „Danke für die Reaktion @Beatrix_vStorch, wir scheinen einen Nerv getroffen zu haben. Wir werten Ihre Beleidigung und den Inhalt Ihres Tweets als Kompliment und fühlen uns in unserer Haltung bestätigt.

Wofür „Gegen Rechts“ insgesamt steht, finden Sie auf unserer Website.

Wenn Sie sich darin wiederfinden, senden wir Ihnen gern ein Trikot der Aktion zu - signiert vom gesamten, multikulturellen Kader des VfL Osnabrück.

Lila-weiße Grüße aus der Friedensstadt.“

Ob Beatrix von Storch das Angebot annimmt, bleibt abzuwarten.

(78) Kommentare

3. Liga

Pl. Mannschaft Sp g u v Tore Diff Pkt.
3 SV Meppen 17 9 3 5 25:21 4 30
4 Eintracht Braunschweig 17 8 5 4 28:18 10 29
5 VfL Osnabrück 17 8 4 5 24:17 7 28
6 1. FC Saarbrücken 17 7 6 4 27:21 6 27
7 1. FC Kaiserslautern 17 7 5 5 21:11 10 26
Pl. Mannschaft Sp g u v Tore Diff Pkt.
10 Türk Gücü München 8 4 2 2 12:10 2 14
11 Hallescher FC 9 4 2 3 17:16 1 14
12 VfL Osnabrück 9 4 1 4 9:6 3 13
13 MSV Duisburg 8 4 1 3 11:9 2 13
14 Eintracht Braunschweig 8 3 3 2 12:11 1 12
Pl. Mannschaft Sp g u v Tore Diff Pkt.
2 SV Wehen Wiesbaden 9 5 1 3 14:9 5 16
3 1. FC Magdeburg 8 5 0 3 17:11 6 15
4 VfL Osnabrück 8 4 3 1 15:11 4 15
5 Borussia Dortmund II 9 5 0 4 16:14 2 15
6 SV Meppen 9 4 2 3 12:15 -3 14

Transfers

VfL Osnabrück

VfL Osnabrück

17 H
SC Freiburg II
Sonntag, 28.11.2021 13:00 Uhr
0:1 (0:1)
18 H
TSV Havelse
Sonntag, 05.12.2021 14:00 Uhr
-:- (-:-)
19 A
1. FC Magdeburg
Samstag, 11.12.2021 14:00 Uhr
-:- (-:-)
17 H
SC Freiburg II
Sonntag, 28.11.2021 13:00 Uhr
0:1 (0:1)
18 H
TSV Havelse
Sonntag, 05.12.2021 14:00 Uhr
-:- (-:-)
19 A
1. FC Magdeburg
Samstag, 11.12.2021 14:00 Uhr
-:- (-:-)

Torjäger

VfL Osnabrück

# Name Tore Min./Tore Tore/Sp.
1 6 213 0,4
2 4 269 0,2
# Name Tore Min./Tore Tore/Sp.
1 3 234 0,4
2 2 229 0,3
# Name Tore Min./Tore Tore/Sp.
1 4 135 0,5
2 3 193 0,4
1
2
3
4
5
1
2
3
4
5
1
2
3
4
5

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KOMMENTARE

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xxlfan 2018-04-03 10:54:49 Uhr
Zitatgeschrieben von Gatsby

Erich Honecker ist gestorben. Sein Geist hat gesiegt. Seine "Stasi-Kultur" ist nicht nur vollumfänglich von den vermeintlichen Siegern übernommen worden, sondern noch übertroffen worden.
Die politischen Systeme wechseln. Die Denunzianten bleiben.

Peinlich, dass Sportvereine sich vor irgendeinen den Karren spannen lassen.

und ein Presseorgan (Reviersport) die Neutralität vergisst.
Red-lumpi 2018-04-03 13:07:28 Uhr
Ich habe das mal von FB kopiert, ist aber genau meine Meinung...!!!

Sorry aber mit den Aussagen hat sie 100 % Recht!!!
Alle Idioten schreiben nur gegen rechts.
Leider ist links mittlerweile genauso, wenn nicht sogar schlimmer !
Es darf und sollte nur noch heißen gegen Radikalismus.
Es gibt hier wirklich leute die verherrlichen die Links Radikale Gewalt weil sie nicht gegen Ausländer geht.
Die Gewalt gegen die eigenen Landsleute mit ner idiotischen Meinung ist dagegen vollkommen ok
xxlfan 2018-04-03 13:10:07 Uhr
@Red-lumpi
Hast vollkommen recht. Daum hoch !
Red-lumpi 2018-04-03 17:05:29 Uhr
Zitatgeschrieben von Freigeist

@redlumpi, dass passt ins Bild, dass Du Dich mit diesem Facebook Eintrag identifizierst.
Schon merkwürdig, dass die Rechtsgeneigten immer runheulen und schnell mit den Linksradikalen kommen... So ist das, wenn man sich erbärmlich rechtfertigen will. Vergleicht doch mal die Anzahl rechtsradikaler und linksradikaler Straftaten...
Übrigens, bei den unsäglichen Gipfelkrawallen Hamburg waren auch jede Menge unpolitisch motivierte Krawalltouristen aus aller Herren Laender dabei (was es ja leider auch beim Fußball gibt) .Die AfD ist keine Alternative, sondern eine Schande für Deutschland, viele ihrer Parolen sind alles andere als demokratisch. Mir haben zu GMS Zeiten, als nur noch das Stück der Nord zur Osttribüne für RWEFans zur Verfügung stand, gereicht, wo Typen mit Hakenkreuztatoos und entsprechenden Parolen unterwegs waren! So einen Abschaum braucht kein Verein, kein Land. Daumen hoch VFL.


Zuletzt modifiziert von Freigeist am 03.04.2018 - 16:42:22


Im Gegensatz zu dir Bunten, heul ich ich mit Sicherheit nicht rum! Das ist(war) hier auch normalerweise ein sportliches Forum, und ich weiß auch nicht welchen Teufel Reviersport geritten hat, seine Neutralität in politischen Angelegenheiten aufgegeben hat...Veraergert
Freigeist 2018-04-03 17:12:28 Uhr
Schön, dass Deine Tränen getrocknet sind.

Danke Reviersport, manchmal muss man Flagge zeigen. VFL Osnabrück hat sich mit einer Aktion klar positioniert, ohne jemanden zu attackieren. Es sollte nicht verboten sein, eine solche friedliche Aktion positiv zu kommentieren.
Red-lumpi 2018-04-03 17:18:09 Uhr
Zitatgeschrieben von Freigeist

Schön, dass Deine Tränen getrocknet sind.

Danke Reviersport, manchmal muss man Flagge zeigen. VFL Osnabrück hat sich mit einer Aktion klar positioniert, ohne jemanden zu attackieren. Es sollte nicht verboten sein, eine solche friedliche Aktion positiv zu kommentieren.


Auf jeden Fall, finde ich es putzig, wie du deine linke Brut in Schutz nimmst, die halb Hamburg in Schutt und Asche gelegt hat, selbst vor den kleinen Mann , hat das Dreckspack kein Halt gemacht, aber jedem das seine....in dem Sinne....
Ronaldo 2018-04-03 17:43:30 Uhr
und der politische Versager der Vorkommnisse in HH ist nun euer Finanzminister in Alemania....lol!
Freigeist 2018-04-03 19:34:43 Uhr
Ehrlich gesagt, ich halte es für unnötig für so eine doch eigentlich gute Aktion des VFL Osnabrück ueberhaupt diskutieren zu müssen. Und nein, ich bin nicht links. Das muss man nicht sein, um gegen rechts zu sein.
Jetzt bin ich über dein Stückchen gesprungen Zwinker


Zuletzt modifiziert von Freigeist am 03.04.2018 - 19:37:29
xxlfan 2018-04-04 10:05:28 Uhr
Wir sind mittlerweile schon so weit in diesem Land, dass „kritisch denkende Bürger“, sofort mundtot gemacht werden. Sie werden als rassistisch und fremdenfeindlich tituliert. Auch die Medien und Vereine mischen hier kräftig mit.
Ich Bürger, verzichte gerne auf das „betreute Denken“ dieser Institutionen.
RWO-Oldie 2018-04-04 14:21:02 Uhr
Danke, Goleo, Danke.

Leider, leider ist es schon wieder so weit. Wehret den Anfängen ist schon wieder verpufft.

Es geht nicht um Rechts oder Links. Es geht nicht um Gewalt. Es geht nicht um die vielen Probleme im Lande.
Und schon gar nicht geht es um Fußball oder Sport.

Es geht darum, ob gewisses Gedankengut in unserem Land tolerierbar ist.

Und man sollte nie vergessen, wie es mal angefangen hat:
[url]https?://www.youtube.com/watch?v=ZO 4XPjyKmr4[/url]


Zuletzt modifiziert von RWO-Oldie am 04.04.2018 - 14:29:06
Holthausen 2018-04-04 14:32:26 Uhr
Zitatgeschrieben von RWO-Oldie

Danke, Goleo, Danke.

Leider, leider ist es schon wieder so weit. Wehret den Anfängen ist schon wieder verpufft.

Es geht nicht um Rechts oder Links. Es geht nicht um Gewalt. Es geht nicht um die vielen Probleme im Lande.
Und schon gar nicht geht es um Fußball oder Sport.

Es geht darum, ob gewisses Gedankengut in unserem Land tolerierbar ist.

[url]https?://www.youtube.com/watch?v=ZO 4XPjyKmr4[/url]


Zuletzt modifiziert von RWO-Oldie am 04.04.2018 - 14:24:01

Genau so ist es.
Und zum Glück leben wir noch in einer Demokratie. Und da darf ich tatsächlich einfach so gegen Rechts sein (wie es sich aus meiner Sicht unzweifelhaft gehört). Ich muss mich nicht gegen Links oder Extremismus oder, oder oder positionieren, nur um kund zu tun, dass ich gegen Rassismus, Ausländerhass oder anderes Gedankengut bin, was Frau von Storch oder Herr Höcke vertreten.
Ich muss mich dafür nicht rechtfertigen. Und das muss weder der VfL Osnabrück noch Eintracht Frankfurt. Wenn die Eintracht als Verein den Beschluss fasst, dass AfD-Gedankengut dort nicht willkommen ist, dann ist das das gute Recht der Eintracht. Es muss auch keiner Mitglied bei der Eintracht werden. Auch die Zeiten der Zwangsmitgliedschaften sind zum Glück vorbei. Ich persönlich finde es allerdings super, wenn 98% der Eintrachtmitglieder den entsprechenden Beschluss gefasst haben. Auch damit müssen dann die Leute leben, die schon wieder davon träumen, dass eine solche Partei Regierungsverantwortung übernimmt.
RWO-Oldie 2018-04-04 14:38:44 Uhr
pistolerozero, da stimme ich grundsätzlich zu.

Allerdings gibt es in der Mitte der Gesellschaft wieder gedankliche Tendenzen, die einst zur größten menschlichen Katastrophe der Neuzeit geführt haben. Und die Angst davor motiviert zu solchen Aktionen wie beim VFL.

MIt der Wiedervereinigung wurde die letzte sichtbare und vor allem erlebbare Auswirkung beseitigt und alles scheint wieder gut.
Red-lumpi 2018-04-04 15:35:28 Uhr
Zitatgeschrieben von schutzschwalbe

Aha , jaja, blablabla...
Der Vfl Osnabrück darf sich gegen rechts positionieren.
Wenn das jemandem nicht passt, darf er/sie das auch sagen - aber bitte mit etwas mehr Stil als Frau von Storch. Wer die Osnabrücker umgehend als "honks" bezeichnet, hat eine entsprechende Antwort auch verdient. Wer sich deshalb mit ihr solidarisiert, ist offensichtlich ähnlich beschränkt.
Und wer möchte, daß ein Verein sich gegen links oder dies oder das oder Robbenschlachten oder was auch immer engagiert, muß sich selbst darum kümmern und nicht von anderen erwarten, daß die seine Interessen vertreten.
Aber witzig, wie der Reflex bei den AFD-fans funktioniert : Wer gegen rechts ist, findet gut, daß Polizisten einen Gullydeckel auf den kopf bekommen. Um so denken zu können, hat man doch offensichtlich selbst richtig was auf die Rübe bekommen.
Aber wißt Ihr was ? Ihr könnt zetern und euch in eurem Selbstmitleid suhlen- das interessiert kein Schwein !


Doch anscheinend dich, sonst würdest du so ein Gestammel nicht posten...ZwinkerLachenLachen
lapofgods 2018-04-04 20:38:20 Uhr
Zitatgeschrieben von Carlos Valderra

Für mich sind politische Positionen, wie sie die CSU und AfD derzeit halten ganz und gar im Rahmen des derzeitigen Rechtsstaats und demokratischen Systems. Das sehen auch Verfassungsorganisationen offensichtlich so.

Die Positionen sind eine Sache, aber beide Parteien betreiben eine Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsschichten zwecks eigener Profilierung. Insbesondere die AfD als Vollsortimentierer für Ressentiments tut sich da hervor, deren besserdeutsches Gefolge mit offizieller Partei-Unterstützung Stimmung gegen nun jeden mit Migrationshintergrund macht:

[url]https?://www.spiegel.de/panorama/ge sellschaft/facebook-hetze-philipp-awouno u-wurde-opfer-eines-shitstorms-a-1200301 .html[/url]

Und selbst wenn das Verhalten der AfD von Verfassungsorganisationen (noch) nicht geahndet wird, darf natürlich jeder - auch der VfL - gegen die Intoleranz und den Rassismus, den diese Hasskappen in der Normalität etablieren wollen, vorgehen. Was denn sonst? Ein erster Schritt ist das auch deutlich so zu nennen.

Bei dem Aluhut-Revisionismus von Gatsby kann ich mich nur noch übergeben, da ist jedes weitere Wort eins zu viel.


Zuletzt modifiziert von lapofgods am 04.04.2018 - 20:55:48
lapofgods 2018-04-04 21:25:36 Uhr
@Carlos Valderrama: Typischer Whataboutism (bei RTL in der Form "Ey guck Dich doch mal an" bekannt).

Es geht hier nicht um die Antifa - mit der ich und vermutlich auch der VfL Osnabrück nun rein gar nix am Hut haben - sondern um die Intoleranz von Frau von Strolch & ihrer AfD, die gegen jede Minderheit - außer Nazis - Stimmung macht. Dagegen trat der VfL an.

Also relativiere nicht das Thema indem Du rumjammerst "Die anderen sind aber auch schlimme Finger.". Dadurch wird die Frau von Strolch und ihre AfD nämlich kein Stück hübscher.

Damit kannste kommen, wenn ein Verein "Gegen links" auftritt. Der FC Sturm Freital 33 hat da angeblich was vor.

Ansonsten ist es schon drollig, dass die, deren Politik einzig aus Ausgrenzung besteht, sich darüber beschweren, wenn sie angeblich selber ausgegrenzt werden. Alle Antifa, Wirtschaftsflüchtlinge & "barbarische, muslimische, gruppenvergewaltigende Männerhorden" (von Strolch-Zitat) nennen, aber selber "Mama, Mama, die sind böse zu mir" plärren. Schön heuchlerisch.


Zuletzt modifiziert von lapofgods am 04.04.2018 - 21:28:46
lapofgods 2018-04-04 21:53:54 Uhr
Zitatgeschrieben von Carlos Valderra

@lapofgods:
Das Beispiel mit dem Shitstorm habe ich nur kommentiert, du hast es aufgebracht. Ich habe die Gelegenheit ergriffen, daran zu erinnern dass derartiges Verhalten bei Linksextremisten keineswegs selten ist.

Ich habe nichts vom Shitstorm geschrieben (das Wort kommt bei mir gar nicht vor), sondern als Beispiel für die Stimmungsmache der AfD gegen jeden mit Migrationshintergrund gebracht, nachdem Du vorher am Verhalten der Partei ganz normal fandest. Das ist ja auch deren Ziel, dass Rassismus als selbstverständliche Meinung etabliert wird.

Zitatgeschrieben von Carlos Valderra

Ich schreibe, dass ich keine Legitimation darin sehe, andere auszugrenzen, weil einem die politische Meinung nicht gefällt.

Nicht anderes machst Du und die AfD doch. Tritt der VfL Osnabrück gegen Rassismus, Fremdenhass & Homophobie an, beschweren sich Von Strolch und Du über die Frechheit, dass die einfach ihre Meinung äußern. Rassismus, Fremdenhass & Homophobie kann man nur ausgrenzen, auch wenn das das Geschäftsmodell der AfD beschädigt. Davon ist nichts diskutabel. Gar nichts.

Zitatgeschrieben von Carlos Valderra

Für dich als zumindest in Ansätzen linksextrem denkenden ...

Mag bei In-Ansätzen-Rechtsextremen, die sich an Protesten gegen Rassismus, Fremdenhass & Homophobie stören, so ankommen.

Zitatgeschrieben von Carlos Valderra

Ich weise auch darauf hin, dass da etwas verlogenes darin ist, wenn hier behauptet wird, es gäbe nur Probleme mit den "neuen Nazis" (zu dem man praktischerweise jeden erklärt, der einem nicht passt) und sonst mit nichts und niemanden.

Wo wird das behauptet? Niemand behauptet das. Das mit dem Whataboutism ist für Dich schon schwer, ne?
lapofgods 2018-04-04 22:17:14 Uhr
Zitatgeschrieben von Carlos Valderra

Das ist sehr einfach nachvollziehbar, für Leute die keine Fanatiker sind, also nicht für dich zum Beispiel.

Ja, nur für so Toleranzbolzen wie Dich nachvollziehbar, die total unfanatisch in x Kommentaren, die von-Strolch vehement verteidigen, die sich so mutig gegen die linksextremen Osnabrücker Antifa-Ziele

"Unter dem Motto "Gegen Rechts" lasen Vereins- und Fanvertreter vor dem Anpfiff eine Erklärung gegen Vorurteile, Diskriminierung, Ausgrenzung, Rassismus, Extremismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass, Gewalt und Homophobie oder kurz für Toleranz, Vielfalt und ein faires Miteinander."

wehrt.

[url]https?://www.ndr.de/sport/fussball/ VfL-Osnabrueck-Gegen-Rechts-und-Beatrix- von-Storch,osnabrueck5066.html[/url]

Na gut, wenn Du wie sie auf "Vorurteile, Diskriminierung, Ausgrenzung, Rassismus, Extremismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass, Gewalt und Homophobie" stehst, dann muss das wohl sein.
Freigeist 2018-04-04 22:37:54 Uhr
Die Diskussion hier ist sehr vielsagend...
lapofgods 2018-04-04 22:39:11 Uhr
Tja, und Frau von Storch stört sich daran, dass der VfL mit dem Eintreten für diese Ziele ihr Geschäftsmodell stört. Denn wessen Verhalten fühlt sich der Verein denn zu diesem Statement genötigt? Eher nicht wegen dem Treiben der NPD oder irgendwelchen Glatzen in Dortmund oder Sachsen. Sondern wegen genau der Partei, die sich rechts nennt aber rechtsextrem ist und im täglichen Leben jedes einzelne dieser Ziele sabotiert.


Zuletzt modifiziert von lapofgods am 04.04.2018 - 22:53:16
lapofgods 2018-04-04 23:29:13 Uhr
Zitatgeschrieben von Alles fr Schalk

Es ist peinlich, wie sich der VfL Osnabrück hier darstellt und mit linksextremen Parolen istrumentalisieren läßt.

@Meister des Whataboutism

Jau, beim linksextremen VfL Osnabrück sind die total doof, wenn die "Vorurteile, Diskriminierung, Ausgrenzung, Rassismus, Extremismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass, Gewalt und Homophobie" mit Rechten in Zusammenhang bringen. Wer hätte jemals was rassistisches von einem Rechten gehört?

Gott sei Dank, haben Sie & Frau von Strolch den exklusiven Durchblick und wissen, dass Rechte niemals "Vorurteile, Diskriminierung, Ausgrenzung, Rassismus, Extremismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass, Gewalt und Homophobie" betreiben würden.

Im Übrigen ist rechtsextrem auch rechts. Und hier fühlen sich ja auch genau die Richtigen angesprochen. von Strolch & ihre Partei sind nämlich Marktführer in Sachen Diskriminierung, Ausgrenzung, Rassismus, Extremismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass, Gewalt und Homophobie.


Zuletzt modifiziert von lapofgods am 04.04.2018 - 23:41:13
lapofgods 2018-04-04 23:55:28 Uhr
Zitatgeschrieben von Alles fr Schalk

Der VfL Osnabrück ist von mir auch nie als linksextremer Verein bezeichnet worden. Das zu behaupten @lapofgods ist eine Lüge oder Dummheit. Oder was könnte sonst eine Motivation sein, falsch zu zitieren?

Na, wenn Du so ne Absurdität unterstellst, dass die sich von Linksextremen steuern lassen ... was ist denn die Motivation für diese Lüge oder Dummheit?

Zitatgeschrieben von Alles fr Schalk

Der VfL Osnabrück läßt sich aus Unkenntnis über die Strategie des Linksextremismus vor deren Karren spannen. Die meinen vermutlich nicht GEGEN RECHTS, sondern GEGEN RECHTSEXTREMISMUS.

Jau, die sind total doof in Osnabrück. Lassen sich instrumentalisieren und kennen die Wörter nicht. Zum Glück weißt Du, was die sagen wollten.

Hätten die geschrieben "GEGEN RECHTSEXTREMISMUS" hätten sich ja die nicht angesprochen gefühlt, die jetzt regiert haben. Denn die halten sich ja nicht nicht für rechtsextrem, obwohl sie es zweifellos sind.

Haste es jetzt kapiert? Zielgruppe erreicht.

Proteste aus CDU und SPD sind auch bisher nicht überliefert.

Zitatgeschrieben von Alles fr Schalk

Wenn man aber die Gefährlichkeit abwägt, müsste man sich für ein Trikot mit der Aufschrift GEGEN LINKSEXTREMISMUS entscheiden. Ich persönlich würde GEGEN EXTREMISMUS beorzugen, dann hat man an alle gedacht.

Wieder schön verwässert und relativiert. Wie immer.

Zitatgeschrieben von Alles fr Schalk

... und Politik den Politikern überlassen.

Ich weiß jetzt nicht, was an einem Statement gegen Rassismus Politik sein soll.


Zuletzt modifiziert von lapofgods am 05.04.2018 - 00:04:03
xxlfan 2018-04-05 00:16:43 Uhr
Für mein Empfinden sind hier einige Textbeiträge viel zu lang.
Das hält sicherlich viele Interessierte vom weiteren lesen ab.
Red-lumpi 2018-04-06 11:59:09 Uhr
Zitatgeschrieben von Alles fr Schalk

Schade, dass hier keiner meinen Beitrag vom 04.04. gelesen zu haben scheint. Vermutlich war er zu lang für ein Fußballforum ;-) Hier nochmal die Kurzfassung:

- GEGEN RECHTS bedeutet, gegen CDU zu sein, gegen Teile der SPD, gegen FDP usw. GEGEN RECHTS ist völlig unscharf und ein Versuch der Linksextremen (DKP, Antifa, Anti-Deutsche, DIE LINKE usw.), alles was nicht deren Meinung wiederspiegelt, zu diffamieren. Der VfL Osnabrück läßt sich daher von Linksextremisten vor deren Karren spannen!

- diese Dummheit mal so hingenommen von diesem Fußballverein, meinen die möglicherweise GEGEN RECHTSEXTREMISMUS. Dann sollte man das aber auch so schreiben

- ob eine Partei den Zusatz -extremismus bekommt, entscheidet aber nicht der VfL Osnabrück, sondern der Verfassungschutz. Und geht es danach, gibt es im Bundestag nur eine Partei, die strukturell extremistische Organisationsformen hat und daher auch in Teilen beobachtet wird. NEIN, nicht die AfD, sondern DIE LINKE! Also sollte man gegen DIE LINKE vorgehen, wenn man was gegen Verfassungsfeinde unternehmen möchte.

- Vergleichen wir Straftaten von Linksextremisten mit denen von Rechtsextremisten, so ist der Linksextremismus deutlich zerstörerischer und gefährlicher für unser Land als der Rechtsextremismus. Kann man alles nachlesen in den jährlich erscheinenden Berichten der Verfassungschutzämter! Was in unserem Land fehlt ist der erfolgreiche Kampf gegen Linksextremisten.

- Fazit: Beatrix von Storch hat sich m.M.n. im Ton vergriffen (Honks), aber hat in der Sache völlig Recht. Auch was hier viele anmerken, dass sich Fußballvereine auf Fußball konzentieren sollen, ist völlig richtig. Es ist peinlich, wie sich der VfL Osnabrück hier darstellt und mit linksextremen Parolen istrumentalisieren läßt.


Sorry, ich mag zwar deinen Verein nicht, aber du bist ein Genie der Worte...Wenn ich diese Gabe hätte, würde ich es genau so schreiben, wie du es getan hast...Chapeau!!!
Carlos Valderrama 2018-04-06 12:41:15 Uhr
Was mich in den letzten Jahren immer mehr stört: warum kann man die Frau Storch nicht einfach labern lassen? Sie macht auf mich keinen besonders kompetenten Eindruck. Und wieviel grausames Geblubber von Politikern muss man sich nicht eh schon anhören, darunter auch besonders hohlen Unsinn grade von Linken bis Linksextremen Politikern (davon gibts auch ne Menge in Deutschland)? Wo soll also bitteschön das Problem sein?

Das Problem scheinen mir viel eher die Leute zu sein, die anderen vorschreiben wollen, was wir zu denken/sagen/wählen zu haben. Da hatten wir in Deutschland schon ein paar von der Sorte, darunter ein eingebürgerter Österreicher.


Zuletzt modifiziert von Carlos Valderrama am 06.04.2018 - 15:42:17
xxlfan 2018-04-06 13:31:23 Uhr
Es begann mit der Aufnahme Griechenlands in die EU, es ging weiter mit einer
Bauchentscheidung zum Atomausstieg, über die Daueralimentierung Griechenlands,
bis hin zur aktuellen Migrationspolitik.

All das kostete und kostet uns „hunderte Steuer-Milliarden“. Leider sahen die
Medien und viele Bürger, diese Dinge weniger kritisch und es kam, wie es kommen
musste, es entstand eine Partei, die „kritisch ihre Stimme erhob“.

Und diese Partei sollte mundtot gemacht werden, da waren sich Altparteien, Medien-
Vertreter und links außen stehende schnell einig. Das gelang nicht, aber man
versucht es weiter und manch ein Sportverein, wird da schnell zum Erfüllungsgehilfen.

Den Kampf der „Guten“ gegen die „Bösen“, muss man doch unterstützen, auch wenn es
hunderte Steuer-Milliarden kostet und Stichwunden-Experten, derzeit Hochkonjunktur haben.


Leider auch ein zu langer Text. Ging nicht anders.
lapofgods 2018-04-06 17:34:57 Uhr
Zitatgeschrieben von Alles fr Schalk

Wer gegen Rassismus ist, muss die Urheber von Rassismus benennen.

Völlig unbegründeter Quatsch. Der VfL nennt, dass womit Rechte in Deutschland glänzen: fremdenfeindlichkeit, Intoleranz, Homophobie uswusf.

Zitatgeschrieben von Alles fr Schalk

Habe ich auch schon alles geschrieben. Und das sind dumme rechtextreme Glatzen, die Schwarze hassen, nur weil Sie eine schwarze Hautfarbe haben genauso, wie dumme linksextreme Antifas, die Deutsche hassen, nur weil es Deutsche sind. Und wenn man sich ausländische Extremisten ansieht, erkennt man auch bei denen viel Rassismus.

Bezeichnende Aufstellung mit dem Mut zur großen Lücke von Mr. Whataboutism. Findet man in der Tonalität auch so auf einschlägigen rechtsextremen Seiten.

Denn in Deutschland sind Rassisten im Moment natürlich zunächst mal AfD'ler und ihr Anhang, die gegen jede Minderheit und jeden mit Migrationshintergrund hetzen. Der VfL hat also mit seiner Aktion genau die richtigen aufgescheucht - nämlich die Besserdeutschen aus dem Wir-sind-das-Volk-Chor, die eben keine Glatzen haben (es sei denn genetisch bedingt) und ständig sagen "Ich bin ja kein Nazi, aber ich habe die gleichen Ansichten.". Entsprechend gehen die ja auch hier ab wie ein Zäpfchen.

Hätte der VfL "Gegen Rechtsextreme" hättest Du Dich doch gar nicht angesprochen gefühlt. Solltest Du aber zweifellos nach dem, was ich alles von Dir (und anderen) lesen "durfte".


Zuletzt modifiziert von lapofgods am 06.04.2018 - 17:36:01
memax 2018-04-06 19:32:00 Uhr
Zitatgeschrieben von Alles fr Schalk

Vergleichen wir Straftaten von Linksextremisten mit denen von Rechtsextremisten, so ist der Linksextremismus deutlich zerstörerischer und gefährlicher für unser Land als der Rechtsextremismus. Kann man alles nachlesen in den jährlich erscheinenden Berichten der Verfassungschutzämter! Was in unserem Land fehlt ist der erfolgreiche Kampf gegen Linksextremisten.


Das ist ja mal eine gewagte These: Hier

Rechtsextreme Straftaten:

de.statista.com/statistik/daten/studie/4 032/umfrage/rechtsextremismus-und-fremde nfeindlichkeit-in-deutschland/

Linksextreme Straftaten:

de.statista.com/statistik/daten/studie/5 69736/umfrage/linksextremistische-straft aten-und-gewalttaten-in-deutschland/

Auffällig ist es insbesondere, dass bei Delikten gegen Menschen(Mord, Tötungsdelikte, Körperverletzungen) deutlich mehr Straftaten dem rechtsextremen Milieu zuzuschreiben ist. Seit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 gab es insgesamt 156 Menschen Todesopfer rechtsmotivierter Gewalt.

Uns allen sind die Straftaten der RAF noch bekannt. 33 Menschen starben durch diese Terroristen zwischen 1971 und 1993. Ganz schlimm.

Wer aber erinnert sich an Tote durch Rechtsextreme in dieser Zeit? Sicherlich die Wenigsten, meine Person eingeschlossen. Ohne lange nachzudenken fallen mir aber schon einmal Mölln (3 Tote) und München (13 Tote) ein.
Carlos Valderrama 2018-04-06 20:19:18 Uhr
Zitatgeschrieben von memax

(...)
Das ist ja mal eine gewagte These:
(...)

memax, historisch gesehen stimmt das sicher was du sagst, dass Rechtsextremisten in der Vergangenheit wesentlich gewalttätiger waren.
Dieser alte Relation kippt aber gerade um:
[url]https?://faktenfinder.tagesschau.de /inland/linksextremismus-101.html[/url]
[url]https?://www.verfassungsschutz.de/d e/arbeitsfelder/af-linksextremismus/zahl en-und-fakten-linksextremismus[/url]

Auszug aus dem Bericht des VS:
"Das linksextremistische Personenpotenzial ist 2016 nach Abzug von Mehrfachmitgliedschaften auf insgesamt 28.500 Personen angewachsen (2015: 26.700). Der größte Zuwachs – mehr als zehn Prozent – ist im Bereich der gewalt­orientierten Linksextremisten zu verzeichnen"

Das deckt sich mit dem, was man im regionalen Umfeld so mitkriegt.

Früher (als ich jung war) war es z. B. ein ungeschriebenes Gesetz unter Linken, dass man normale "Zivilisten" grundsätzlich nicht angreift, dass galt als Stilbruch, mit dem man sich von Rechtsextremisten bewusst Unterschied. Gut, etwas verlogen war das auch damals schon, der Personenschützer oder Polizist ist schließlich auch nur ein Mensch, aber immerhin.
Die heutigen Linksextremisten sind da anders geworden, es häufen sich immer mehr widerwärtigste Gewalttaten gegen simpele Normalbürger, deren "Verbrechen" z. B. war, eine Anti-Merkel-Demo besucht zu haben.

Ich frage mich dieser Tage oft, was aus den Linken geworden ist, und warum die so von der Rolle sind. Ist es der mittlerweile offensichtliche Mangel an Substanz, der Verlust positiver Ideale?

Aber wie dem auch sei, wer heute noch sagt, "Hass, Intoleranz, politische Gewalt, etc." sei mit "Rechtsextremismus" gleichzusetzen, der hat entweder seit den 90ern das Denken eingestellt, oder ist einfach unehrlich.
Carlos Valderrama 2018-04-06 20:29:19 Uhr
Das muss noch hinterher:

Besonders deutlich merkt man diese "Abenddämmerung" der Linken, abgesehen vom Thema Gewalt, wenn man sich heutzutage anschaut, wer am lautesten nach Zensur, Ausgrenzung von Andersdenkenden, "Steuerung" von Meinungen (also gezielte Manipulation) ruft: das sind weitaus überwiegend "Linke"! Egal ob der Maas mit seinem NetzDG, oder der Fischer bei Eintracht Frankfurt, man findet schnell viel mehr Beispiele.

Das ist umso erstaunlicher, wenn wir mal zurück blicken: als ich jung war, waren es besonders die Linken, die lauthals Meinungsfreiheit, Freiheit von Zensur, etc. gefordert haben! Heute ist es genau umgekehrt geworden. Ein sicheres Zeichen, dass die Linke sich in einem Zustand des Verfalls, und in einerm Abwehrkampf befindet, den sie verlieren wird.

Ich denke, wir erleben gerade die Abenddämmerung dieses Kapitels "Linke Politik". Hat ca. 200 Jahre gedauert, und ist nun wohl Mausetot. Die letzten lebenden Exemplare beschäftigen sich derweil mit dem Ausgrenzen, Hassen und Dämonisieren der "Anderen".
Carlos Valderrama 2018-04-06 20:42:25 Uhr
Korrigiere: neben den "letzten lebenden Exemplaren, die Ausgrenzen, etc." gibt es noch eine kleine Gruppe "traditioneller" Linken, die für mich am ehesten noch das transportieren, worum es mal ging. In Deutschland sind das z. B. Leute wie Wagenknecht, Lafontaine. Diese Gruppe ist aber unbedeutend klein, und wird den Verfall hier auch nicht aufhalten können.

Höchstens in Lateinamerika gibt es noch eine einigermaßen lebendige Linke, die sind aber auch bezeichnenderweise Anti-Globalistisch, und nicht Migrations-Euphorisch, etc., durchaus mit nationalistischen Elementen - also komplett anderes als unsere todkranke Pseudo-Linke hier.
lapofgods 2018-04-06 20:55:51 Uhr
Zitatgeschrieben von Hamm78

Afd ist keine Alternative sondern die Lösung des Problems

Welches Problem löst man denn mit Rassismus?

Zitatgeschrieben von Carlos Valderra

Das ist umso erstaunlicher, wenn wir mal zurück blicken: als ich jung war, waren es besonders die Linken, die lauthals Meinungsfreiheit, Freiheit von Zensur, etc. gefordert haben! Heute ist es genau umgekehrt geworden. Ein sicheres Zeichen, dass die Linke sich in einem Zustand des Verfalls, und in einerm Abwehrkampf befindet, den sie verlieren wird.

Schon drollig, wenn Leute die den ganzen Tag das Internet mit Ausländer-raus-Parolen, Verschwörungstheorien und Deutschland-ohje-ohje Jammerei vollmüllen sich über fehlende Meinungsfreiheit beschweren. Ihr könnt doch hier in Deutschland nun wirklich hetzen bis der Arzt kommt. Hält Euch doch gar keiner von ab. Nur beim Thema Auschwitz müsst ihr ausnahmsweise was vorsichtiger sein. Ein hartes Los, ich weiß.

Niemand ist besser im Mund-Verbieten und der Drangsalierung Andersdenkender als die autoritären Vorbilder, die Ihr so anhimmelt.

Zitatgeschrieben von Carlos Valderra

Ich denke, wir erleben gerade die Abenddämmerung dieses Kapitels "Linke Politik". Hat ca. 200 Jahre gedauert, und ist nun wohl Mausetot. Die letzten lebenden Exemplare beschäftigen sich derweil mit dem Ausgrenzen, Hassen und Dämonisieren der "Anderen".

"Mausetot" nur, wenn Ihr nach der Machtergreifung nachhelft. Ansonsten träum weiter. Es ist schon dreist, dass gerade die Ausgrenzer und Fremdenhasser respektiert werden wollen. Wofür bitte? Absurd.
Carlos Valderrama 2018-04-06 20:59:49 Uhr
Das ging schnell, die Bestätigung meiner Beschreibung der Verhaltensmuster und Verbohrtheit ist gerade eingetroffen!
Carlos Valderrama 2018-04-06 21:56:55 Uhr
Zitatgeschrieben von goleo

Ich frage mich immer mehr, was hier einige in der lobenswerten Aktion vom VfL sehen wollen!? Das mit der Aktion Protest gegen Rechtsextremismus gemeint ist, geht eindeutig aus dem was Verlesen wurde hervor. (...)


Warum heisst es dann nicht dann "Gegen Rechtsextremismus", sondern "Gegen Rechts"?


Noch besser: warum nicht "Gegen Extremismus"?


Ich finde schon, dass man sagen kann, dass die CSU und AfD rechte Parteien sind (ok, nicht die FDP und schon gar nicht die CDU). Und ich denke, ein Fussballverein sollte politische Dämonisierung von demokratischen Parteien unterlassen. Ich finde das falsch, überhaupt viel Politik im Fussball zu positionieren.


Noch was, du hast geschrieben:
"Wir leben hier in Deutschland in einem der liberalsten und demokratischsten Land der Erde. Und das möchte ich bewahrt haben und werde ich mir nicht durch nationalischte, populistische, faschistoide Hetzer kaputt machen lassen. Diese Orbans, (...), Trumps, sind die Totengräber der Demokratie. Jedes Statement gegen rechtes Gedankengut, gegen undemokratisches, rassistisches, extremistisches, totalitäres Gedankengut ist somit willkommen!"
Also Demokratie soll nur deine Meinung widergeben? Funktioniert so Demokratie?
lapofgods 2018-04-06 22:14:27 Uhr
Zitatgeschrieben von Carlos Valderra

Zitatgeschrieben von goleo

Ich frage mich immer mehr, was hier einige in der lobenswerten Aktion vom VfL sehen wollen!? Das mit der Aktion Protest gegen Rechtsextremismus gemeint ist, geht eindeutig aus dem was Verlesen wurde hervor. (...)

Warum heisst es dann nicht dann "Gegen Rechtsextremismus", sondern "Gegen Rechts"?

Weil Du, "Alles für ***" und die AfD sich sonst nicht angesprochen gefühlt hätten. Das war aber eindeutig gewollt.

Zitatgeschrieben von Carlos Valderra

Noch besser: warum nicht "Gegen Extremismus"?

Weil Whataboutism halt Euer Ding zur Relativierung und Verwässerung ist und Ihr dann erst recht meinen würdet, dass Rassismus nicht so schlimm und nur ne Meinung ist.

Zitatgeschrieben von Carlos Valderra

Und ich denke, ein Fussballverein sollte politische Dämonisierung von demokratischen Parteien unterlassen. Ich finde das falsch, überhaupt viel Politik im Fussball zu positionieren.

Was ist an "Gegen-Rassimus-sein" Politik? Das ist normal. Für die meisten von uns. Sicher nicht für alle. Und um die geht es.

Zitatgeschrieben von Carlos Valderra

"Wir leben hier in Deutschland in einem der liberalsten und demokratischsten Land der Erde. Und das möchte ich bewahrt haben und werde ich mir nicht durch nationalischte, populistische, faschistoide Hetzer kaputt machen lassen."
Also Demokratie soll nur deine Meinung widergeben? Funktioniert so Demokratie?

Als Demokrat hat mal logischerweise was gegen Anti-Demokraten, denn das erste was die tun werden ist die Demokratie kaputt zu machen.
Carlos Valderrama 2018-04-06 22:25:01 Uhr
@lapofgods


Hey, du Karrikatur, woran machst du eigentlich fest, dass ich Rassist sein soll?


Und dass ich "Das Internet mit 'Ausländer raus' vollschmiere"?


Oder ist das Satire, was du da veranstaltest? Es ist so deppert penetrant, dass es stark danach aussieht. Falls nicht, bist du mindestens ein Lügner, ich habe nichts dergleichen getan.
lapofgods 2018-04-06 22:44:24 Uhr
Zitatgeschrieben von Carlos Valderra

@lapofgods
Hey, du Karrikatur, woran machst du eigentlich fest, dass ich Rassist sein soll?

Wer sonst setzt sich denn sonst so sehr dafür ein, dass niemand gegen Rassismus vorgeht? Amnesty International eher nicht.

Zitatgeschrieben von Carlos Valderra

Und dass ich "Das Internet mit 'Ausländer raus' vollschmiere"?

Was für Leute beschweren sich denn ständig über angebliche fehlende Meinungsfreiheit im Internet wo sie neuerdings noch nicht mal mehr ihre frisch erfundenen Fakten präsentieren dürfen?

Zitatgeschrieben von Carlos Valderra

Falls nicht, bist du mindestens ein Lügner, ich habe nichts dergleichen getan.

Steht da auch nicht. Lies mal. Aber wenn nicht Du, dann halt ein tausende andere der Ideologie, die Du so begeistert verteidigst.
Carlos Valderrama 2018-04-06 22:51:48 Uhr
Hey Lügner (so darf ich dich ab jetzt ja nennen, da du bewusst Unwahrheiten verbreitest), du hast deine Sache gut gemacht.

Ich habe hier ja immer wieder argumentiert, dass es neben verrückten Rechtsextremisten auch verückte Linksextremisten gibt, die kein Deut besser sind. Das hast du tatkräftig bewiesen.
Carlos Valderrama 2018-04-07 00:30:14 Uhr
Zitatgeschrieben von Gatsby

(...)
CDU, SPD, Grüne und FDP sind heute eindeutig (wie die AfD auch) neoliberal. Und nur weil sie sich mit einigem linken Gedöns wie hedonistischer Scheintoleranz, Pseudofeminismus oder Gendergaga dekorieren, sind sie nicht LINKS. Sie sind alle stramme Transatlantiker und ordnen sich vollkommen den Interessen der amerikanischen Ostküstenelite unter.

Treffende Beobachtung. Es ist offensichtlich: was früher mal Links orientiert war (SPD, Grüne) oder es mittlerweile zu sein scheint (CDU) ist in Wirklichkeit vor den Karren der Neoliberalen Globalisierer (nicht nur von der US-Ostküste) gespannt, und tanzt nach deren Pfeife. Die "Transatlantiker" halt, wie sie sich selber ja auch nennen. Das ist keine Regierung der Deutschen Bürger, sondern eine eingesetzte Verwaltung für Deutschland.
Bei der FDP ist das erst recht nix neues, die sind schon sehr lange so orientiert.

Dass die AfD aber in die Reihe passt - davon bin ich nicht so richtig überzeugt. Klar ist dieses bürgerlich-altkonservative Element recht stark bei denen, aber es gibt auch widerstreitende Teile. Ich denke die grosse AfD-Hysterie durch Presse, etc. drückt eher aus, dass man (ähnlich wie bei Trump) die nicht so richtig im Griff hat.
Wir werden sehen was aus denen wird, das ist ja noch ein Ding in der Entwicklung.

Ebenso ist die "Linke" so ein Zwischending: Teile der Partei passen in die Reihe, andere Teile nicht.



Zitatgeschrieben von Gatsby

(...)
Aber da "Gegen Rechts" oder auch "Gegen Rassismus" die offizielle staatlich geförderte Leitkultur ist, möchte ich zu Bedenken geben, dass sicher
im Sinne des orwellschen Newspeak genau das Gegenteil von den Eliten angestrebt wird. Die Zerstörung der nationalen und regionalen Identitäten, die kulturelle Nivellierung, die mögliche Schaffung einer Einheitssprache, einer Einheitsreligion ist doch die schlimmsmögliche Form des Rassismus.
Und Krieg, Krieg und Bürgerkrieg. Weil es damit am meisten zu verdienen gibt.

Hmm, weiss nicht.
Was aber offensichtlich ist, dass es sicher nicht um die Förderung der "Diversität" geht, wie das immer Gebetsmühlenhaft behauptet wird, sondern um das genaue Gegenteil: es soll eine global einheitliche Einheitsbevölkerung geschaffen werden, die mangels echter kultureller Identität, etc. auch gar nicht mehr "divers" sein kann.

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