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3. Liga
Mehr Fernsehgeld für 17 Drittligisten

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3. Liga: Mehr Fernsehgeld für 17 Drittligisten

Nachdem klar ist, welche Teams die nächste Drittligasaison bestreiten werden, gibt es ein Bonbon für die meisten von ihnen.

Finanziell betrachtet ist die 3. Liga noch immer das große Sorgenkind des DFB. Vereins- und infrastrukturell wird den Klubs in der untersten Profiliga Deutschlands deutlich mehr abverlangt als in den jeweiligen Regionalligen und darüber hinaus sind wegen des bundesweiten Spielgebiets die Fahrt- und Übernachtungskosten ungleich höher als noch eine Klasse tiefer.


Für die meisten Vereine ist jede neue Saison in Liga drei eine wirtschaftliche Gratwanderung, auch weil Jahr für Jahr rund die Hälfte der Liga in den Abstiegskampf verwickelt wird. Deshalb suchen nicht wenige von ihnen ihr Heil in der Flucht nach vorne, oder besser oben. Diese Vorhaben jedoch setzen eine Investitionsfreudigkeit voraus, die nur in den wenigsten Fällen länger als eine Spielzeit finanziert werden kann - auch, weil die Einnahmen vergleichsweise gering sind. Sind in den Regionalligen aufgrund des regionalen Charakters viele Spiele gut besucht, fristen Drittligaspiele nicht selten ein eher tristes Dasein am Rande der Wahrnehmung. Und anders als in den beiden Bundesligen sind die Zahlungseingänge auf den Konten der Drittligisten durch Fernsehgelder nahezu irrelevant.

Mehr Geld dank Mainzer Aufstieg

Während Zweitligisten im Schnitt rund sechs Millionen Euro aus den Töpfen der TV-Vermarktung durch die DFL bekommen, erhalten alle 20 Drittligisten zusammen lediglich 12,8 Millionen Euro von den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten. Diese Summe wird unter den Klubs zu gleichen Teilen aufgeteilt - mit Ausnahme derer, bei denen die zweite Mannschaft in der Liga spielt. Und weil mit dem FSV Mainz 05 II in der anstehenden Saison neben dem VfB Stuttgart II und Borussia Dortmund II noch eine dritte U23-Mannschaft dabei ist, folgt für die übrigen 17 Drittligisten, dass sie nun ein wenig mehr bekommen. Rund 42.000 Euro mehr, also ca. 753.000 statt der zuvor 711.000 Euro.

Dieser Betrag allerdings ist kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein und ändert nichts daran, dass der DFB dringend sein Konzept der finanziellen Unterstützung bzw. der Vermarktung der 3. Liga überdenken sollte. Denn daran, dass die Liga von den meisten Klubs nur als Durchgangsstation gesehen wird - wie der Verband bereits beklagte - wird sich sonst so schnell sicher nichts ändern.

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