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2. Liga
Paderborn stürmt auf Platz eins, Pauli siegt

2. Liga: Paderborn stürmt auf Platz eins, Pauli siegt
Foto: dpa

Der SC Paderborn ist erstmals in der Klubgeschichte an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga gestürmt.

Die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok setzte sich beim desaströsen Tabellenschlusslicht Erzgebirge Aue vier Monate nach dem 8:3-Spektakel erneut klar mit 4:1 (3:0) durch.

Damit ist der SCP nach dem siebten Spieltag punktgleich mit Jahn Regensburg aufgrund der besseren Tordifferenz neuer Tabellenführer. Marco Stiepermann (4.) brachte die Gäste früh mit einem platzierten Schuss in Führung und schnürte nach der Pause den Doppelpack (48.). Sven Michel (26.) und Felix Platte (38.) hatten bereits zuvor alles klargemacht.

Für Aue verkürzte Babacar Gueye (51.) zwischenzeitlich. Die Mannschaft von Trainer Alexej Schpilewski kassierte die vierte Niederlage in Serie und wartet nach drei Unentschieden zum Saisonstart weiter auf den ersten Dreier.

Die Veilchen erwischten zwar den besseren Start, doch Paderborn ging mit dem ersten Angriff direkt in Führung. Stiepermann zog aus etwa 20 Metern ab und traf genau ins rechte Eck. Kurz darauf hatte Ben Zolinski die große Möglichkeit zum Ausgleich, er traf allerdings nur den linken Pfosten. Den Abpraller schoss Antonio Mance freistehend über das Tor.

Michel mit einem platzierten Schuss unter die Querlatte und Platte aus kurzer Distanz erhöhten, die Fans in Aue schickten ihre Elf mit Pfiffen in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel wurde es nicht besser.

Trotz langer Überzahl: Dresden verliert in Darmstadt

Dynamo Dresden hat den Anschluss an die Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Der Aufsteiger verlor am siebten Spieltag trotz langer Überzahl bei Darmstadt 98 mit 0:1 (0:1) und belegt nach der dritten Saisonniederlage einen Platz im Mittelfeld. Darmstadt schob sich an den punktgleichen Sachsen (beide zehn) vorbei.

Darmstadts Fabian Schnellhardt sah nach einem heftigen Foul an Yannick Stark (8.) früh die Rote Karte. Trotzdem ging das Team von 98-Trainer Torsten Lieberknecht in Führung. Tobias Kempe (14.) traf sehenswert per Freistoß. Auch Dresden beendete das Spiel nach der Gelb-Roten Karte für Julius Kade (72.) zu zehnt.

Dynamo hatte in Überzahl zunächst mehr Ballbesitz, machte daraus aber zu wenig. Darmstadt blieb über Konter gefährlich. Nach dem Seitenwechsel war vom Dresdner Vorteil wenig zu erkennen. Die Sachsen leisteten sich viele Ungenauigkeiten. Darmstadt überzeugte kämpferisch und hatte die besseren Chancen.

Vierter Heimsieg für St. Pauli

Der FC St. Pauli bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga am heimischen Millerntor eine Macht: Der Hamburger Traditionsklub gewann gegen Aufsteiger FC Ingolstadt mit 4:1 (1:0) und feierte im vierten Spiel den vierten Heimsieg in der laufenden Saison.

Luca Zander (34.), Maximilian Dittgen (50.), Guido Burgstaller (61.) und Christopher Buchtmann (73.) erzielten vor 13.917 Zuschauern die Tore für die Gastgeber. Merlin Röhl (72.) gelang das zwischenzeitliche 1:3 für die Süddeutschen.

St. Pauli verbesserte sich durch den Dreier auf den dritten Tabellenplatz mit 13 Punkten. Die Schanzer bleiben mit vier Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz. Den einzigen Saisonsieg hatte der FCI auswärts beim SV Sandhausen (2:0) eingefahren.

Die St. Paulianer nahmen von Beginn das Heft in die Hand. In der elften Minute bewahrte FCI-Torwart Fabijan Buntic sein Team vor einem Rückstand. Er entschärfte einen Kopfball von Jakov Medic. In der 19. Minute war Dittgen ebenfalls per Kopf zur Stelle, konnte aber Buntic, der erneut glänzend parierte, ebenfalls nicht überwinden. Zwei Minuten später hatte Daniel-Kofi Kyereh ebenfalls das Führungstor auf dem Fuß, fand allerdings aus 16 Metern ebenfalls in Buntic seinen Meister.

Die Schanzer hatten große Probleme, sich aus der Umklammerung zu befreien. Im Spielaufbau des FCI lief nicht viel zusammen. Unmittelbar nach dem 0:1 hatte allerdings Ingolstadts Dennis Eckert Ayensa die Chance zum Ausgleich, völlig freistehend setzte er aber den Ball über das gegnerische Tor. In der 45. Minute scheiterte Dittgen wiederum an Buntic.

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