Am Samstag (15.30 Uhr) gastiert der VfL Bochum beim Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth und peilt dort den ersten Dreier in der Fremde an. Bislang verlor der Bundesliga-Aufsteiger alle vier Auswärtspartien (1:13 Tore). Es ist für beide Teams ein richtungsweisendes Spiel – bei einer Niederlage würde Bochum auf den letzten Platz abstürzen und von Fürth tabellarisch überholt werden. Dieses Szenario möchte die Elf von Trainer Thomas Reis unbedingt vermeiden.
VfL- Mittelfeldspieler Eduard Löwen (24) stand vor dem Kellerduell Rede und Antwort:
Wir müssen 100 Prozent geben, klar im Kopf sein und unseren Plan gemeinsam als Mannschaft umsetzen. Wichtig ist, dass wir Effizienz vor dem gegnerischen Tor ausstrahlen und in der Defensive so wenig Fehler wie möglich machen, um ein Gegentor zu verhindern. Wenn uns das gelingt, bin ich guter Dinge, dass wir am Wochenende die drei Punkte holen.
Mittelfeldmann Eduard Löwen ist guter Dinge.
Eduard Löwen, am Wochenende war trainingsfrei. Wie haben Sie die Zeit genutzt?
Ich habe die Zeit mit meiner Frau genutzt und war mit ihr für zwei Nächte in Paris. Es war ganz cool, mal etwas anderes zu sehen und abzuschalten.
Bei dem richtungsweisenden Spiel in Fürth seid Ihr erstmals in dieser Saison nicht Außenseiter. Wie gehen Sie mit diesem Druck um?
Zu viel Druck sollten wir uns nicht selbst auferlegen. Es ist trotzdem ein Drei-Punkte-Spiel, auch wenn es eine sehr wichtige Partie ist. Wir nehmen uns natürlich vor, dieses Spiel zu gewinnen. Das haben wir aber auch gegen Hertha und Stuttgart gemacht. Im Endeffekt wollen wir einfach die drei Punkte einfahren.
Wie erwarten Sie die Fürther, die natürlich gegen Bochum einen Dreier fest einplanen?
Fürth wird mit Sicherheit dreckig spielen und versuchen, uns nicht ins Spiel kommen zu lassen. Es wird keine einfache Partie. Entscheidend wird die Einstellung sein. Die Mannschaft, die am meisten gewinnen will, wird meiner Meinung nach den Platz auch als Sieger verlassen.
Wie müssen Sie das Spiel angehen und wo liegt der Schlüssel zum Erfolg?
Wir müssen 100 Prozent geben, klar im Kopf sein und unseren Plan gemeinsam als Mannschaft umsetzen. Wichtig ist, dass wir Effizienz vor dem gegnerischen Tor ausstrahlen und in der Defensive so wenig Fehler wie möglich machen, um ein Gegentor zu verhindern. Wenn uns das gelingt, bin ich guter Dinge, dass wir am Wochenende die drei Punkte holen.
Wie wichtig waren die fünf Tore im Testspiel gegen Nijmegen für das Selbstvertrauen der zuletzt arg gescholtenen Offensive?
Natürlich war es wichtig. Die fünf Tore taten sehr gut. Wir waren eiskalt, haben die Fehler des Gegners direkt bestraft und unsere Torchancen genutzt. Genau das brauchen wir, weil uns das in den letzten Wochen immer mal wieder gefehlt hat. Es ist uns bewusst, dass wir die Standardgegentore so nicht bekommen dürfen. Da müssen wir einfach anders agieren. Ich denke aber, dass wir das in den Griff bekommen werden. fn mit gp.