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DFB
Ärger über Videobeweis - Projektleiter zeigt Verständnis

Foto: firo

Nach strittigen Entscheidungen am Wochenende hat der zuständige DFB-Projektleiter Jochen Drees Verständnis für den Ärger über den Videobeweis geäußert. 

In einem Interview auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes räumte Drees am Montag Fehler ein, verwies aber auch auf zurecht korrigierte Entscheidungen in den Spielen der Fußball-Bundesliga am vergangenen Wochenende.

Der Foulelfmeter zum 1:1-Ausgleich für Mainz 05 gegen Hannover 96 sei «regeltechnisch falsch», urteilte Drees. Problematisch sei in dieser Situation die Kommunikation zwischen Schiedsrichter Robert Hartmann und Video-Assistent Patrick Ittrich gewesen. Es wäre unbedingt notwendig gewesen, dass sich der Unparteiische selbst ein Bild aufgrund des vorliegenden Bildmaterials macht, weil er keine ausreichende Wahrnehmung des Zweikampfes gehabt habe. «Ich bin mir sicher, dass die ursprüngliche Entscheidung dann von Robert Hartmann korrigiert worden wäre», sagte Drees.

Ärger gab es auch bei Eintracht Frankfurt über einen nicht gegebenen Strafstoß beim 0:1 gegen Hertha BSC. Drees erklärte, Schiedsrichter Daniel Schlager habe einen freien Blick auf den Zweikampf gehabt und ihn nicht als zweifelsfrei strafstoßwürdig beurteilt. Video-Assistentin Bibiana Steinhaus habe die vorliegenden Bilder gesichtet. Sie hätten keine offensichtliche Diskrepanz ergeben, es habe eine entsprechende Kommunikation, aber keinen Eingriff gegeben.

Drees räumte ein, dass es in Berlin eher einen Elfmeter hätte geben können als beim 3:0 des SC Freiburg gegen RB Leipzig. Schiedsrichter Tobias Welz habe in Freiburg anders als Daniel Schlager in Berlin die Szene gar nicht sehen können. Daher hatte der Video-Assistent eingegriffen, Welz entschied daraufhin auf Elfmeter. dpa

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