RL West

WSV: Sechs Pleiten aus sieben Spielen - Das sind die Baustellen

Julian Preuß
02. Dezember 2020, 23:00 Uhr
Foto: Stefan Rittershaus

Foto: Stefan Rittershaus

Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV verlor gegen den SV Straelen mit 0:3 (0:2). Damit bleibt der WSV tief im Abstiegskampf. Die Baustellen der Rot-Blauen.

Vor den Augen von Westfalia Hernes Trainer Christian Knappmann – der auch die 0:1-Pleite gegen den SC Wiedenbrück am vergangenen Samstag vor Ort verfolgte – unterlag der Wuppertaler SV dem Aufsteiger aus Straelen mit 0:3. Dabei fiel das erste Gegentor bereits in der ersten Spielminute. Kaito Mizuta traf mit der ersten Aktion des Spiels (1.). Nach der Pause legten Cagatay Kader (65.) und der neu verpflichtete Jannis Kübler (93.) gegen schwache Wuppertaler nach. Die Rot-Blauen verbuchten dadurch die sechste Niederlage im siebten Spiel. 

Trotz der Negativserie sprach Sportdirektor Stephan Küsters Trainer Alexander Voigt zuletzt noch das Vertrauen aus. Dennoch dürfte die Luft für den Übungsleiter dünner werden. Als Unterstützung installierte der Klub WSV-Urgestein Gaetano Manno. Kämpferisch ist der Mannschaft kaum etwas vorzuwerfen. Dennoch gibt es einige Baustellen, an denen das Team arbeiten muss. 

Frühe Gegentore: Früher als in der ersten Minute gegen den SV Straelen kann man ein Gegentor kaum bekommen. Damit setzten die Wuppertaler einen unrühmlichen Trend fort. Bereits gegen den SC Wiedenbrück musste die Voigt-Elf ein recht frühes Gegentor hinnehmen (15. Minute). Dadurch geriet der zurechtgelegte Spielplan ins Wanken. „Da muss man gucken, dass man diese einfachen Fehler einstellt. So laden wir die Gegner ein“, sagte Daniel Nesseler nach dem Duell mit Wiedenbrück.

Viele Verwarnungen: Hinzu kommt, dass sich der WSV durch Gelbe, Gelb-Rote und Rote Karten selbst schwächt. Nach 16 Spieltagen kassiert das Team pro Partie im Schnitt 3,5 Karten. Damit gehört die Mannschaft aus dem Bergischen Land auch in dieser Kategorie zu den Kellerkindern – Rang 18 in der Fairnesstabelle. 

Niederlagen gegen direkte Konkurrenten: Bei den Niederlagen gegen den SC Wiedenbrück und den SV Straelen patzte der WSV gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Hätte die Mannschaft diese Partien für sich entschieden, wäre der Abstand nach unten beruhigend größer. Lediglich ein Punkt trennt die Rot-Blauen noch vom SV Bergisch Gladbach, der auf Rang 17 und damit dem ersten Abstiegsplatz steht. Zudem gewann das Voigt-Team nur gegen zwei Mannschaften aus dem unteren Tabellensegment (Rot Weiss Ahlen, Sportfreunde Lotte). Gegen den SV Lippstadt reichte es nur zu einem Remis. Niederlagen setzte es gegen den VfB Homberg, Wegberg-Beeck und Straelen. Die Partien gegen den Bonner SC und den SV Bergisch Gladbach stehen noch aus.

Weitere Infos zum WSV finden Sie hier.

[Widget Platzhalter]

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Aufstellungen

Wuppertaler SV

Noch keine Aufstellung angelegt. (werde jetzt Teammanager dieser Mannschaft)

SV Straelen

Noch keine Aufstellung angelegt. (werde jetzt Teammanager dieser Mannschaft)
Kommentieren

03.12.2020 - 16:57 - Überdingen

Die wuppis...und knappmann...das passt;)
Der Rungel muss wieder rollen. ...oder kommt nun das grosse Chinesische Ding.
Wir drücken die Daumen.

03.12.2020 - 09:02 - Micki1805

Das ist ja toll lieber Reviersport, dass Herr Knappmann auf der Tribüne war.
Ich hoffe auch mal, dass er da bleibt. Kann mir nicht vorstellen, dass Herr Küsters den als Trainer holt.
Der hat in der Oberliga nichts auf der Reihe bekommen - ist Tabellenletzter mit dem guten Kader.
Was will der in der Regionalliga machen - der kann noch nicht mal eine Oberligamannschaft trainieren.
Wenn Herr Küsters den Knappmann holt, dann werde ich das Stadion in Wuppertal nicht mehr betreten und denke auch einige andere auch nicht.
Der hat doch gerade erst seinen Vertrag in Herne verlängert - werden Verträge nicht mehr eingehalten???
Der bietet sich in der Regionalliga überall an. Wer den als Trainer holt, der holt sich auch die Pest ins Haus.
So durchgeknallt wie der ist, so einen kann man nicht an der Linie haben. Der kann an der Linie nur herumschreien und kann die Spieler nicht motivieren, sondern nur heruntermachen. Ein Selbstdarsteller ist das einfach.
Bitte Herr Küsters - holen Sie nicht Herrn Knappmann als Trainer - der Herr Voigt ist ein guter Trainer.
Viel Erfolg !!!!