Der SV Straelen, unangefochtener Spitzenreiter der Oberliga Niederrhein, erwartet am Samstag (13.30 Uhr) den SC Velbert zum Restrundenstart. SVS-Trainerin Inka Grings blickt einem

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SV Straelen: Inka Grings betont: "Können uns nur selber stoppen"

RevierSport
13. Februar 2020, 12:07 Uhr

Foto: Alexandra Roth/Funke Foto Services

Der SV Straelen, unangefochtener Spitzenreiter der Oberliga Niederrhein, erwartet am Samstag (13.30 Uhr) den SC Velbert zum Restrundenstart. SVS-Trainerin Inka Grings blickt einem "undankbaren Auftakt" entgegen.

Bester Angriff (56 Tore), beste Verteidigung (16 Gegentore), nur eine Niederlage und zehn Punkte Vorsprung auf Verfolger Monheim. So lauten die Fakten der puren Dominanz des SV Straelen in der ersten Halbserie. Nun wartet zum Auftakt mit dem SC Velbert ein Gegner auf die Mannschaft von Grings, der als 15. noch um den Klassenerhalt kämpft. "Sie haben nun mit der Klärung der Trainerfrage Ruhe reingebracht. Für uns ist das ein undankbarer Auftakt, da die Velberter natürlich nichts zu verlieren haben. Gegen uns rechnen sie vermutlich am wenigsten mit drei Punkten", sagt die ehemalige Nationalspielerin im Gespräch mit RevierSport.


Nichtsdestotrotz erwarte sie einen absolut dominanten und hochkonzentrierten Auftritt ihrer Mannschaft. Denn: "Wir haben in der Hinrunde auch manchmal Glück gehabt. Wir hatten den ein oder anderen Schlendrian dabei. Gegen Monheim wurde das bestraft", warnt sie ihr Team vor dem Start. Gegen Monheim gab es die bis dato einzige Niederlage (0:1).

Neuer Leader

Auch um keine weiteren Nachlässigkeiten zuzulassen, wurde Konstantin Möllering in der Winterpause unter Vertrag genommen. Der zuletzt vereinslose Mittelfeldspieler bringt zusätzliche Regionalligaerfahrung mit und hat laut Grings direkt gezeigt, dass er die jungen Spieler führen kann. "Er ist ein ganz neuer Charakter mit einer anderen Mentalität. Sebastian ist sehr lautstark, was ich immer wieder von meiner Mannschaft fordere. Er lenkt das Team", freut sich die Trainerin.


Auch die beiden anderen Neuzugänge Tobias Peitz (Ratingen 04/19) und Kai Hatano (Westfalia Herne) haben sich laut Grings gut eingefunden. Peitz fällt jedoch für das Duell gegen den SCV aus. Alle anderen Spieler sind fit. 

"Haben noch nichts erreicht"

Grings rechnet damit, dass die Restrunde wesentlich schwieriger wird als die erste Saisonhälfte. "Aktuell haben wir noch nichts erreicht. Die Gegner haben sich auf uns eingestellt. Nun müssen wir die Herausforderung annehmen", sagt sie. 


Viel Positives habe sie in den Testspielen gesehen, in denen es zuletzt vor allem gegen Regionalligisten ging. In diesen Spielen werde sofort jeder Fehler bestraft. Dies sei jedoch gut, um sich optimal auf die Liga vorzubereiten. Denn: Wenn die Straelener ihre Fehler abstellen, "dann können wir uns nur selber stoppen", weiß Grings.

Autor: Johannes Staab

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