Am Freitag, 4. September, startet die Regionalliga West mit dem Duell des Vorjahresmeisters SV Rödinghausen gegen den Drittligaabsteiger SC Preußen Münster in die neue Saison. RevierSport hat sich im Vorfeld das Zahlenwerk zur Liga angesehen. 

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Statistiken: RWE zweimal an der Spitze, Straelen mit zehn Legionären

Tizian Canizales
03. September 2020, 10:57 Uhr
RWE-Trainer Christian Neidhart im Kreis seiner Mannschaft. Foto: Thorsten Tillmann

RWE-Trainer Christian Neidhart im Kreis seiner Mannschaft. Foto: Thorsten Tillmann

Am Freitag, 4. September, startet die Regionalliga West mit dem Duell des Vorjahresmeisters SV Rödinghausen gegen den Drittligaabsteiger SC Preußen Münster in die neue Saison. RevierSport hat sich im Vorfeld das Zahlenwerk zur Liga angesehen. 

Den höchsten Marktwert...

... hat Rot-Weiss Essen. Mit 3,28 Millionen Euro ist die Truppe von Christian Neidhart aktuell die wertvollste der Liga. Kein Wunder: In diesem Jahr soll endlich der Drittliga-Aufstieg her. Daraus machen sie bei RWE kein Geheimnis und auch die Regionalligatrainer sehen die Essener klar in der Favoritenrolle, wie die jüngste RevierSport-Trainerumfrage zeigte. 


Bei den weiteren Aufstiegskandidaten fiel dabei aber auch immer wieder der Name Borussia Dortmund II. Die haben mit Enrico Maaßen immerhin den letztjährigen Meistertrainer aus Rödinghausen losgeeist und sitzen den Essenern auch in der Marktwerttabelle im Nacken. Ihr 25-Mann-Kader ist aktuell 2,95 Millionen Euro wert. Auf Platz drei folgt der SC Preußen Münster, der auf 2,35 Millionen Euro kommt, allerdings auch erst 19 Spieler unter Vertrag hat. 

Die niedrigsten Marktwerte:

Wird es im Abstiegskampf genauso eng wie im Marktwert-Tabellenkeller zugehen, dürfen sich die neutralen Zuschauer auf eine spannende Saison freuen. Da belegt Überraschungs-Aufsteiger Rot Weiss Ahlen aktuell mit 21 Spielern, die insgesamt 925.000 Euro wert sind, den letzten Platz. Einen Rang davor liegt der 22-Mann-Kader des SV Bergisch Gladbach, der aktuell mit 1,03 Millionen Euro dotiert wird. 


Dann wird es jedoch eng. Platz 16 teilen sich der SC Wiedenbrück und der VfB Homberg mit je 1,2 Millionen Euro Marktwert, wobei die Homberger mit ihren 21 Spielern zwei weniger unter Vertrag haben als der Aufsteiger. Mit dem SV Lippstadt 08 (25 Spieler/1,25 Millionen Euro Marktwert), dem FC Wegberg-Beeck (24/1,28), dem Bonner SC (23/1,3) und den Sportfreunden Lotte (21/1,3) bewegen sich aktuell noch vier weitere Vereine auf ähnlichem Level. 

Die ältesten/jüngsten Kader:

Die meiste Erfahrung hat im Durchschnitt ebenfalls Rot-Weiss Essen unter Vertrag. Da liegt das Durchschnittsalter bei 26,2 Jahren. Es folgen der VfB Homberg mit 25,8 Jahren und der SV Bergisch Gladbach mit 25,5 Jahren. 


Die durchschnittlich jüngsten Kader stellen wenig überraschend die Profi-Zweitvertretungen. Borussia Mönchengladbach II steht aktuell bei gerade einmal 21 Jahren. Knapp dahinter liegt mit 21,3 Jahren der FC Schalke 04 II, gefolgt von Borussia Dortmund II mit 22,1 Jahren. Da kann gerade im prognostizierten Aufstiegskampf mit Rot-Weiss Essen entscheidend sein, wie nervenstark die im Schnitt 4,1 Jahre jüngere BVB-Reserve ist. 

Die meisten/wenigsten Legionäre:

Die meisten Legionäre spielen beim SV Straelen. Der Aufsteiger aus der Oberliga Niederrhein ist nahe der niederländischen Grenze beheimatet und macht sich das auch bei seinen Transfers zu Nutze. Mit seinen zehn Legionären hat der SV drei mehr unter Vertrag, als die auf den Plätzen zwei und drei folgenden Fortuna Köln und SV Bergisch Gladbach, die je sieben ausländische Spieler im Kader haben.


Der SC Preußen Münster ist derweil der aktuell einzige Verein ohne einen Legionär. Es folgen der FC Wegberg-Beeck mit zweien, und Rot Weiss Ahlen, der SC Wiedenbrück, die Sportfreunde Lotte, der 1. FC Köln II, Alemannia Aachen und Fortuna Düsseldorf II, die jeweils drei Legionäre unter Vertrag haben. 

Alle Daten via "transfermarkt.de"

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